25.05.2011 | Bildung
Trotz Biergartenwetters und dem 2. Relegationsspiel zur 1. Bundesliga am 25. Mai 2011 wollten sich 100 interessierte Besucher den Auftritt von Sabine Czerny nicht entgehen lassen.
Ortsvorsitzender Wolfgang Fetzer bedankte sich für den Besuch in Stadtbergen. Man wisse zu schätzen, wenn eine herausragende Erzieherpersönlichkeit und die Trägerin des Preises für Zivilcourage 2009 den Weg von München nach Stadtbergen auf sich nehme.
Die Einführung übernahm Herbert Woerlein, Fraktionsvorsitzender und gelernter Pädagoge. Er stellte den Werdegang von Sabine Czerny vor und hob die herausragende Qualifikation und die zahlreichen Zusatzqualifikationen der Grundschullehrerin hervor. Er sei als Pädagoge erschüttert, wie viele Kinder in und an der Schule leiden. Die Gründe reichen dabei von Überforderung bis hin zu Schwierigkeiten im Elternhaus - was auch immer der Grund sei, die Kinder wären die Leidtragenden und Woerlein forderte eine kritische und konstruktive Auseinandersetzung mit den Zielsetzungen und der Ausrichtung von Schule.
Dieser Bitte kam Sabine Czerny in ihrem Vortrag gerne nach. Sie verblüffte die Zuschauer und aufmerksamen Zuhörer mit ihrer Eloquenz und ihrer messerscharfen Analyse.
22.05.2011 | Allgemein
Ein wunderbarer Festgottesdienst mit gekonnter musikalischer Umrahmung und einem beeindruckenden Dialog zwischen Pfarrer Konrad Huber und Kaplan Florian Markter waren der Auftakt für das diesjährige Pfarrfest von St. Oswald. Die beiden Geistlichen stellten heraus, dass kirchliche Strukturen, die einem steten Wandel unterliegen, immer nur dienende Funktion haben. Die Kernaufgabe der Kirche sei die Verkündigung von Gottes Wort.
Nach dem Gottesdienst bot sich den Gläubigen und Besuchern ein sommerlicher Anblick an diesem 22. Mai 2011: Der in Sonnenlicht getauchte Pfarrhof war in einen Biergarten verwandelt, der zum Verweilen und Mittagessen einlud. In der Luft lag der Duft von Grillgut und kühle Getränke löschten den Durst. Am frühen Nachmittag kam sogar noch der Eiswagen. Passend zum "Kaiserwetter" fuhr Pfarrer Berchtenbreiter mit seiner Suzuki 750 vor.
21.05.2011 | Kommunalpolitik
Unser Bürgermeister Dr. Ludwig Fink hat am vergangenen Donnerstag, 19. Mai 2011, nach der Sitzung des Verwaltungsausschusses den Zweiten Bürgermeister darüber informiert, dass er aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als Bürgermeister niederlegt.
Der Hauptgrund für diesen Rücktritt ist der Rat seines Facharztes wie auch die Tatsache, dass amtsärztlich festgestellt wurde, dass er nicht mehr dienstfähig sei. Bedauerlich ist, dass ihn auch persönliche Angriffe aus dem Stadtrat zu diesem für Stadtbergen gravierenden Schritt veranlassen.
Fraktionsvorsitzender Herbert Woerlein fasst den Dank an den "Gestalter" Stadtbergens - wie es die Presse formuliert hat - wie folgt zusammen:
"Auch wenn wir uns diesen Bürgermeister noch lange gewünscht hätten, seine Entscheidung ist in jedem Fall zu respektieren. Ludwig Fink hat nicht nur Verantwortung für die Stadt, sondern auch für sich und seine Familie. Wollte man alle Verdienste und seine außergewöhnlichen Leistungen auflisten, müsste man lange recherchieren und hätte dann doch nicht alles erfasst. Die Ära "Dr. Fink" war politisch und menschlich eine Erfolgsstory. Mit einem untrüglichen Gespür für das Machbare und das Gefühl für den richtigen Moment hat er die Weichen für Stadtbergen stets richtig gestellt. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass er dabei stets Mensch geblieben ist, den vor allem Augenmaß und Takt auszeichnen: Wie wohltuend, dass er auch bei offiziellen Anlässen sich nicht mit einer Amtskette als Bürgermeister zu erkennen geben musste, wie wohltuend, dass er immer auf die Menschen zuging, die seinen Zuspruch besonders benötigten, wie wohltuend, dass es ihm immer wichtig war, dass niemand auf der Strecke bleibt und dass alle zu ihrem Recht kommen. Für mich ist und bleibt Ludwig Fink ein Vorbild in politischer, sozialdemokratischer und menschlicher Hinsicht. Von Herzen wünsche ich ihm, dass die jetzt anstehende Phase der Ruhe und Erholung ihn bald wieder gesundheitlich stark macht und dass er dann als "elder statesman" uns noch lange inspirieren wird!"
Hier geht's zum Abschiedsschreiben an den Stadtrat.
07.05.2011 | Ortsverein
Nach dem Vorbild der Deuringer Kollegen vor einigen Wochen setzt auch die SPD Stadtbergen in turbulenten Zeiten auf Kontinuität: Wolfgang Fetzer wurde als 1. Vorsitzender in der Jahreshauptversammlung am 6. Mai 2011 bestätigt, ebenso seine beiden Stellvertreter Dieter Fromm und Herbert Woerlein. Die Kasse führt weiterhin Johann Freidhöfer, sein neuer Stellvertreter ist Dieter Fromm, Herbert Woerlein bleibt Schriftführer. Neben einer dreizehnköpfigen Vorstandschaft wurden mit Werner Schlosser, Barbara Wolf, Alfred Häusler und Bärbel Schubert die vier Delegierten gewählt, die den Ortsverein bei überörtlichen Parteiveranstaltungen vertreten.
Bereits bei den Grußworten wurde deutlich, dass Bewährtes erhalten werden soll, dass aber gleichzeitig neue Ideen und Konzepte gefragt sind, will man den Ortsverein gut für die Zukunft aufgestellt wissen.
Bürgermeister Dr. Ludwig Fink führte den Mitgliedern eindrucksvoll die problematische Entwicklung der SPD vor Augen. Willi Brandt habe 1969 42,7 % für die SPD errungen, derzeit liege man im Durchschnitt bei der Hälfte. Nach einer Analyse der Wahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hamburg appellierte Dr. Fink dazu, die Ärmel hochzukrempeln und sich mit ganzer Kraft in die Parteiarbeit einzubringen. Viel Lob hatte er in diesem Zusammenhang für Herbert Woerlein, der durch seine kreativen Ideen und seine hohes Engagement frischen Wind in den Stadtrat und in die Arbeit des Ortsvereins gebracht habe.
03.05.2011 | Ortsverein
Bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung am 19. April 2011 des SPD Ortsvereins Deuringen ging der 1. Vorsitzende Otto Großmann in seinem Jahresrückblick auf die Aktivitäten des Vereins ein.
Besonders hob er die gut gelungen Veranstaltungen hervor, die Nikolausfeier die mittlerweile fester Bestandteil der Deuringer Vorweihnachtszeit ist, den politischen Aschermittwoch, der das Thema Hartz IV behandelte und die Veranstaltung mit Harald Güller, MdL, „Tricksen, Tarnen, Täuschen, der Kauf der Hypo Alpe Adria".
Otto Großmann äußerte die Hoffnung, dass durch die Landes-und Bundespolitik die SPD wieder an Zuspruch in der Bevölkerung gewinne.
Nach der einstimmigen Entlastung der Vorstandschaft, wurden die Neuwahlen durchgeführt.
Diese fanden unter der Leitung von Franz Schmid, Ortsvorsitzender von Leitershofen und Matthias Künzel, Stellvertretendem Vorsitzender des Ortsvereins Ulrich in Augsburg statt.
Einstimmig gewählt wurden Otto Großmann zum 1. Vorsitzenden, Barbara Gartzke-Mögele zur Stellvertreterin, Fritz Haderstorfer zum Kassier, Max Wittmann zum Schriftführer und Walter Großmann zum Beisitzer.
Im Anschluss wurden Sieglinde Großmann, Walter Daser und Ingo Rademacher für 25-jährige Mitgliedschaft in der SPD ausgezeichnet.
22.04.2011 | Umwelt
Die nukleare Katastrophe von Fukushima hat 25 Jahre nach Tschernobyl und den dazwischen liegenden zahlreichen Störfällen in Atomkraftwerken nochmals auf tragische Weise bewiesen, dass wir unsere zukünftige Energieversorgung schnellstmöglich auf regenerative Energien umstellen müssen. Ziel bleibt dabei für uns eine CO²-freie Energieversorgung.
Es falsch war, den unter Gerhard Schröder bereits erreichten energiepolitischen Konsens zum Atomausstieg mutwillig zu zerstören und den Profitinteressen einiger weniger Großkonzerne zu opfern.
Deshalb müssen wir die Weichen für den endgültigen und unumkehrbaren Atomausstieg jetzt wieder zügig in die richtige Richtung stellen. Wir wollen den Atomausstieg beschleunigen. Die ältesten Kernkraftwerke sollen sofort abgeschaltet werden und bleiben. Wir wollen möglichst früh in diesem Jahrzehnt die Nutzung der Atomenergie beenden!
Am Ostermontag, den 25. April 2011, setzten über 7000 Teilnehmer in der Demonstration für den sofortigen Atomausstieg auf dem Günzburger Marktplatz ein deutliches Zeichen.
Der Stadtberger Stadtrat war mit Roland Mair, in Begleitung seiner Frau Isolde, mit Barbara Gartzke-Mögele in Begleitung ihrer Tochter Rebecca und mit Herbert Woerlein in Begleitung seiner roten Vespa vertreten.
Auf dem Marktplatz gaben die Vertreter der veranstaltenden Parteien und die Vertreter der Organisationen des Anti-Atom-Bündnisses ihre Statements ab. Für die BayernSPD sprach Bezirksvorsitzender Harald Güller, ein weiterer Motor des SPD-Protests war MdL Linus Förster.
Für die musikalische Umrahmung sorgten Dub á la pub, Dein Oldtimer, Don Spot, Embarry und Hans Söllner.
Unsere Teilnehmer aus Stadtbergen und Deuringen hoffen, dass die vielen Veranstaltungen im Zuge der Katastrophe von Fukushima und Aktionen zur Erinnerung an Tschernobyl vor 25 Jahren, den sofortigen Ausstieg beschleunigen. Barbara Gartzke-Mögele sagte im Anschluss an die Veranstaltung: "Ich wünsche mir für meine Kinder, dass unsere Generation endlich einsieht, dass wir nicht das Recht haben, unseren Nachkommen eine solch schwere Bürde aufzuerlegen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt zum Sofortausstieg."
01.04.2011 | Ratsfraktion
In der Stadtatssitzung vom 31.03.2011 wurde der Haushalt 2011 mit den Stimmen der SPD, der CSU und der Fraktionsgemeinschaft Grüne/Thum verabschiedet. Die drei Stadträte von Pro Stadtbergen stimmten dagegen. Mit dieser klaren Mehrheitsentscheidung wurde der Haushalt wirksam.
"Sparsam haushalten, handlungsfähig bleiben, zukunftsorientiert planen" - unter diesem Motto fasste der Fraktionsvorsitzende Herbert Woerlein die solide Finanzpolitik des Bürgermeisters Dr. Ludwig Fink zusammen. Er spannte in seiner Haushaltsrede den Bogen von den ersten Entscheidungen seit der Amtsübernahme im Jahr 1992 über den Grunderwerb von 800.000 Quadratmetern im Zuge der Auflösung des US-Militärstandorts, den Hochwasserschutz, die energetische Gebäudesanierung bis hin zu den aktuellen Großprojekten "Lagerhalle für den Bauhof" und "Mehrzweckhalle".
Hier geht's zur Haushaltsrede der SPD-Stadtratsfraktion.
20.03.2011 | Ortsverein
Das erste Frühlingswochenende hielt die Interessierten am 19.03.2011 nicht ab, sich aus erster Quelle über den Kauf der HYPO GROUP ALPE ADRIA zu informieren. Eingeladen in die Waldgaststätte hatte der rührige SPD-Ortsverein Deuringen. Die Wahl des Referenten war ein Schuss ins Schwarze: Harald Güller, Landtagsabgeordneter und stellvertretender Vorsitzender des Untersuchungsausschusses zur Landesbankaffäre, informierte über die Hintergründe und Fakten des Fiaskos und die Ergebnisse seiner Ermittlungen.
Und was Harald Güller so alles zu berichten hatte, ließ einem die Haare zu Berge stehen. Ein Zuhörer brachte es in der Schlussrunde auf den Punkt: „Ich hab’ so einen Hals!“ Obwohl die abschließende Debatte der Affäre im Bayerischen Landtag erst für den 29. März 2011 vorgesehen ist, konfrontierte Harald Güller seine Zuhörer mit den Ergebnissen des Untersuchungsausschusses.
12.03.2011 | Allgemein
Zuerst forderten Erdbeben und Tsunami unzählige Opfer, jetzt sind die Menschen in der mit unserer Stadt seit 1974 in einer Partnerschaft verbundenen Provinz Fukushima von einer atomaren Katastrophe bedroht. So viel Leid stehen wir fassungslos gegenüber und besinnen uns auf das, was in solchen Situationen bleibt: Wir bitten um Gottes Hilfe und hoffen, dass das Leid in allen betroffenen Teilen des Landes bald gelindert werden kann.
Unser Bürgermeister Dr. Ludwig Fink und Christoph Schmid haben unmittelbar nach den Katastrophen mit ihren Arbeiten am Hilfsprojekt "Stadtbergen hilft“ begonnen.
Welche Maßnahmen wurden getroffen, welche ersten Erfolge erzielt?
11.03.2011 | Ortsverein
In allen Eochen gab es Frauen, die aufgrund ihres Mutes, ihres Könnens und ihrer Kreativität mit bedeutsamen Leistungen hervortraten. An diese tapferen und mutigen Frauen wollte die SPD Stadtbergen vor dem Hintergrund des 100. Jubiläums des Internationen Frauentags erinnern und lud ein zu einem Vortrag der Historikerin Dr. Martha Schad mit dem Thema "Frauen, die die Welt bewegten".
Dr. Schad stellte am 17. März 2011 in der Stadtbibliothek die Lebenswege von Frauen aus vielen Gesellschaftsschichten vor und spannte dabei den Bogen von Kaiserin Maria Theresia bis zu Dorothea Exleben, der ersten deutschen Ärztin. Im Mittelpunkt des Vortrags standen die oft schwierigen Lebenswege von Frauen, die sich unter unwürdigen Bedingungen und gegen vehemente Vorurteile ihren Weg erkämpfen mussten.
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25.10.2026, 10:00 Uhr - 11:00 Uhr Führung des Ziegelhofs Stadtbergen
Am Sonntag, den 25. Oktober 2026, führt uns unsere Reihe "Immer wieder Sonntags – Darüber spricht St …
25.10.2026, 11:00 Uhr - 12:30 Uhr mmer wieder Sonntags: Markus Pfeffinger, Vom Banker zum Brückenbauer – zu Gast beim Bunten Kreis
Immer wieder Sonntags: Vom Banker zum Brückenbauer – zu Gast beim Bunten Kreis
Am Sonntag, …
17.11.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Vorstandssitzung