7000 Teilnehmer bei Anti-Atomkraft-Demo wollen den sofortigen Ausstieg

Veröffentlicht am 22.04.2011 in Umwelt

Auch MdL Harald Güller (rechts) und Herbert Woerlein (links) wollen den sofortigen Atomausstieg.

Die nukleare Katastrophe von Fukushima hat 25 Jahre nach Tschernobyl und den dazwischen liegenden zahlreichen Störfällen in Atomkraftwerken nochmals auf tragische Weise bewiesen, dass wir unsere zukünftige Energieversorgung schnellstmöglich auf regenerative Energien umstellen müssen. Ziel bleibt dabei für uns eine CO²-freie Energieversorgung.

Es falsch war, den unter Gerhard Schröder bereits erreichten energiepolitischen Konsens zum Atomausstieg mutwillig zu zerstören und den Profitinteressen einiger weniger Großkonzerne zu opfern.

Deshalb müssen wir die Weichen für den endgültigen und unumkehrbaren Atomausstieg jetzt wieder zügig in die richtige Richtung stellen. Wir wollen den Atomausstieg beschleunigen. Die ältesten Kernkraftwerke sollen sofort abgeschaltet werden und bleiben. Wir wollen möglichst früh in diesem Jahrzehnt die Nutzung der Atomenergie beenden!

Am Ostermontag, den 25. April 2011, setzten über 7000 Teilnehmer in der Demonstration für den sofortigen Atomausstieg auf dem Günzburger Marktplatz ein deutliches Zeichen.

Der Stadtberger Stadtrat war mit Roland Mair, in Begleitung seiner Frau Isolde, mit Barbara Gartzke-Mögele in Begleitung ihrer Tochter Rebecca und mit Herbert Woerlein in Begleitung seiner roten Vespa vertreten.

Auf dem Marktplatz gaben die Vertreter der veranstaltenden Parteien und die Vertreter der Organisationen des Anti-Atom-Bündnisses ihre Statements ab. Für die BayernSPD sprach Bezirksvorsitzender Harald Güller, ein weiterer Motor des SPD-Protests war MdL Linus Förster.

Für die musikalische Umrahmung sorgten Dub á la pub, Dein Oldtimer, Don Spot, Embarry und Hans Söllner.

Unsere Teilnehmer aus Stadtbergen und Deuringen hoffen, dass die vielen Veranstaltungen im Zuge der Katastrophe von Fukushima und Aktionen zur Erinnerung an Tschernobyl vor 25 Jahren, den sofortigen Ausstieg beschleunigen. Barbara Gartzke-Mögele sagte im Anschluss an die Veranstaltung: "Ich wünsche mir für meine Kinder, dass unsere Generation endlich einsieht, dass wir nicht das Recht haben, unseren Nachkommen eine solch schwere Bürde aufzuerlegen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt zum Sofortausstieg."

 
 

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Roland Mair
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