
Unser Bürgermeister Dr. Ludwig Fink hat am vergangenen Donnerstag, 19. Mai 2011, nach der Sitzung des Verwaltungsausschusses den Zweiten Bürgermeister darüber informiert, dass er aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als Bürgermeister niederlegt.
Der Hauptgrund für diesen Rücktritt ist der Rat seines Facharztes wie auch die Tatsache, dass amtsärztlich festgestellt wurde, dass er nicht mehr dienstfähig sei. Bedauerlich ist, dass ihn auch persönliche Angriffe aus dem Stadtrat zu diesem für Stadtbergen gravierenden Schritt veranlassen.
Fraktionsvorsitzender Herbert Woerlein fasst den Dank an den "Gestalter" Stadtbergens - wie es die Presse formuliert hat - wie folgt zusammen:
"Auch wenn wir uns diesen Bürgermeister noch lange gewünscht hätten, seine Entscheidung ist in jedem Fall zu respektieren. Ludwig Fink hat nicht nur Verantwortung für die Stadt, sondern auch für sich und seine Familie. Wollte man alle Verdienste und seine außergewöhnlichen Leistungen auflisten, müsste man lange recherchieren und hätte dann doch nicht alles erfasst. Die Ära "Dr. Fink" war politisch und menschlich eine Erfolgsstory. Mit einem untrüglichen Gespür für das Machbare und das Gefühl für den richtigen Moment hat er die Weichen für Stadtbergen stets richtig gestellt. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass er dabei stets Mensch geblieben ist, den vor allem Augenmaß und Takt auszeichnen: Wie wohltuend, dass er auch bei offiziellen Anlässen sich nicht mit einer Amtskette als Bürgermeister zu erkennen geben musste, wie wohltuend, dass er immer auf die Menschen zuging, die seinen Zuspruch besonders benötigten, wie wohltuend, dass es ihm immer wichtig war, dass niemand auf der Strecke bleibt und dass alle zu ihrem Recht kommen. Für mich ist und bleibt Ludwig Fink ein Vorbild in politischer, sozialdemokratischer und menschlicher Hinsicht. Von Herzen wünsche ich ihm, dass die jetzt anstehende Phase der Ruhe und Erholung ihn bald wieder gesundheitlich stark macht und dass er dann als "elder statesman" uns noch lange inspirieren wird!"
Hier geht's zum Abschiedsschreiben an den Stadtrat.
