Haben erneut das Vertrauen und somit gut lachen: Vorsitzender Wolfgang Fetzer (links) und Kassier Johann Freidhöfer (rechts)
Nach dem Vorbild der Deuringer Kollegen vor einigen Wochen setzt auch die SPD Stadtbergen in turbulenten Zeiten auf Kontinuität: Wolfgang Fetzer wurde als 1. Vorsitzender in der Jahreshauptversammlung am 6. Mai 2011 bestätigt, ebenso seine beiden Stellvertreter Dieter Fromm und Herbert Woerlein. Die Kasse führt weiterhin Johann Freidhöfer, sein neuer Stellvertreter ist Dieter Fromm, Herbert Woerlein bleibt Schriftführer. Neben einer dreizehnköpfigen Vorstandschaft wurden mit Werner Schlosser, Barbara Wolf, Alfred Häusler und Bärbel Schubert die vier Delegierten gewählt, die den Ortsverein bei überörtlichen Parteiveranstaltungen vertreten.
Bereits bei den Grußworten wurde deutlich, dass Bewährtes erhalten werden soll, dass aber gleichzeitig neue Ideen und Konzepte gefragt sind, will man den Ortsverein gut für die Zukunft aufgestellt wissen.
Bürgermeister Dr. Ludwig Fink führte den Mitgliedern eindrucksvoll die problematische Entwicklung der SPD vor Augen. Willi Brandt habe 1969 42,7 % für die SPD errungen, derzeit liege man im Durchschnitt bei der Hälfte. Nach einer Analyse der Wahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hamburg appellierte Dr. Fink dazu, die Ärmel hochzukrempeln und sich mit ganzer Kraft in die Parteiarbeit einzubringen. Viel Lob hatte er in diesem Zusammenhang für Herbert Woerlein, der durch seine kreativen Ideen und seine hohes Engagement frischen Wind in den Stadtrat und in die Arbeit des Ortsvereins gebracht habe.
