26.02.2012 | Ortsverein

Eigenständig handeln, gemeinsam Politik gestalten: Treffen der drei Ortsvereine in Deuringen

 
Da rauchten die Köpfe: Die Vorstandsmitglieder der drei Ortsvereine überlegen gemeinsam ihre Arbeitsschwerpunkte 2012

Am Freitag, 24. Februar 2012 legten die Vorstandsmitglieder der drei Ortsvereine in der Waldgaststätte Deuringen die Arbeitsschwerpunkte für das Jahr 2012 fest.

Der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Herbert Woerlein stimmte mit seinem Referat auf die kommenden Herausforderungen ein. Kreisvorsitzender Roland Mair verwies auf die enormen Anforderungen, die die Wahljahre 2013, 2014 und 2015 bringen werden. Nur mit geschlossenen Reihen und gebündelter Energie könne man dafür sorgen, dass die SPD an Stimmen hinzugewinne. In diesem Zusammenhang informierte Mair über die Ergebnisse der Klausurtagung der Stadtratsfraktion. Barbara Gartzke-Mögele sprach über ihre Erfahrungen als "Neuling" im Stadtrat - ihr Stimmungsbericht und ihre Eindrücke interessierten vor allem die Neumitglieder. Die Ortsvorsitzenden Franz Schmid (Leitershofen), Otto Großmann (Deuringen) und Wolfgang Fetzer (Stadtbergen) wollen in ihren Ortsvereinen gemeinsam überlegen, welche Aktionen vor Ort sinnvoll sind.

Wichtig ist, und darin war man sich einig, dass die geplanten Aktionen nah an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort sind. Wir werden auf dieser Seite über die Veranstaltungen schon im Vorfeld berichten, dass ihr euch die entsprechenden Termine vormerken könnt.

 

26.02.2012 | Ortsverein

Munda Mack für ihre herausragenden Verdienste für die AWO geehrt

 
Lob gab es von Alois Strohmayr und Dr. Heinz Münzenrieder

Mit geschlossenen Augen und gespitztem Mund schwärmte der AWO-Vorsitzende des Landkreises Augsburg Alois Strohmayr von "seiner" Munda. So manchen Lacher erntete der AWO-Vorsitzende für seine Anekdoten, die er zu berichten wusste. Fazit seiner Laudatio: Trotz ihrer stark eingeschränkten Gehfähigkeit gibt Munda alles für ihre AWO. Munda Mack, so Strohmayr, habe das Herz am rechten Fleck und sorge dafür, dass alle Veranstaltungen der AWO reibungslos ablaufen. Erst wenn alle versorgt seien, erst wenn jeder seinen Platz habe, dann gebe dir resolute aber herzensgute Munda Ruhe.

Der Chef der AWO-Schwaben und AWO-Präsidiumsvorsitzender Dr. Heinz Münzenrieder konnte sich diesem Lob nur anschließen und betonte, dass es Frauen wie Munda Mack seien, die die AWO vor Ort mit Leben erfüllen.

Aus den Händen von Alois Strohmayr und Dr. Heinz Münzenrieder erhielt Munda Mack im Rahmen der AWO-Kreiskonferenz in Stadtbergen für ihre jahrzehntelange Mitgliedschaft und für ihren herausragenden Einsatz eine Urkunde und die entsprechende Ehrennadel überreicht.

Wie sehr beide Herren mit ihren Ausführungen Recht hatten, zeigte sich in der Mittagspause, in der Munda federführend die Essensausgabe durchführte. Natürlich ließ sie es sich nicht nehmen, die Schnitzel selber auf die Teller zu "verfrachten".

Der AWO-Bezirk Schwaben umfasst 21 Seniorenheime, 37 Kindertagesstätten und zwei Kliniken und ist damit einer der größten bundesweit. Rund 11 000 ehrenamtliche Helfer und 2500 Beschäftigte in 80 Betrieben sorgen für das Wohl in der Organisation.

Viele unserer Genossinnen und Genossen sind nicht nur Mitglied in der SPD, sondern gehören - wie Munda Mack - auch gleichzeitig der AWO an.

 

19.02.2012 | Bundespolitik

Sigmar Gabriel: Ende gut, alles gut: Joachim Gauck ist gemeinsamer Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten

 

Sonntag, 19.02.2012, 21:30 Uhr: So entspannt habe ich Sigmar Gabriel schon lange nicht mehr gesehen. Soeben hat Angela Merkel Joachim Gauck bei einer gemeinsamen Pressekonferenz zum gemeinsamen Kandidaten vorgeschlagen. Wer etwas von Körpersprache versteht, konnte schnell erkennen, dass dies eine Kopf- und keine Herzensentscheidung war, aber dennoch, hier zählt das Ergebnis. Steter Tropfen hat den Stein gehöhlt. Damit ist die Wahl von Joachim Gauck nur noch Formsache, das wird wohl im ersten Wahlgang entschieden sein.

Man soll Erfolge feiern und auskosten. Heute ist ein großer Tag für unsere Partei: Unser Kandidat von 2010 war damals der richtige und ist es erst recht heute.

Ach ja, und noch ein Kotau in eigener Sache: Chapeau, Mdme Merkozy!

 

17.02.2012 | Bundespolitik

SPD Stadtbergen begrüßt Wulffs Rücktritt

 

Eigentlich müsste man Erleichterung verspüren, wenn ein monatelanges Versteckspiel und die Taktik, nur so viel einzugestehen, wie derzeit beweisbar ist, am heutigen Freitag ein Ende gefunden hat. Für uns SPD-Anhänger müsste eigentlich noch die Genugtuung hinzukommen, dass 2010 unser Kandidat der bessere war.

Aber warum alles nur im Konjunktiv? Daher, weil wir aus meiner Sicht gar nicht einschätzen können, wie sehr Christian Wulff das Amt des Bundespräsidenten beschädigt hat. Für uns Politiker - sei es im Hauptberuf oder im Ehrenamt - ist es seit der Amtszeit von Christian Wulff noch schwieriger geworden, unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu vermitteln, dass Politik den Menschen im Blick hat und von Visionen beseelt ist.

Auch unserer Jugend klingen solche Worte wie Hohn. Wie oft höre ich am Stand oder bei Hausbesuchen: "Egal welche Partei, die sind alle gleich und achten nur auf ihren Vorteil." - für mich angesichts der aktuellen Berichterstattung um den ehemaligen Bundespräsidenten Wulff eine völlig nachvollziehbare Haltung.

Blicken wir - wie es unsere Art ist - vorsichtig optimistisch nach vorne! Bundeskanzlerin Angela Merkel hat es nun in der Hand, ihr damaliges Verhalten zu korrigieren. Wir erinnern uns: Die Kanzlerin war froh, einen unliebsamen Konkurrenten versorgen zu können und stimmte die Personalie Wulff nicht mit der SPD und den Grünen ab. Dank der Kampfkandidatur von Joachim Gauck war es schwer, den im Alleingang bestimmten Kandidaten Wulff durchzubringen.

Angela Merkel könnte nun Größe zeigen und ihren Fehler wiedergutmachen. Joachim Gauck ist sicherlich nicht zu einer neuen Kampfkandidatur bereit. Wäre er aber der gemeinsame Kandidat der Regierung und der Opposition, so würde er sich der Verantwortung stellen.

Also, Finger zur Raute formen, beim sympathischen evangelischen Pastor anrufen und elegant über den eigenen Schatten springen! Hierfür würde ich den Hut ziehen!

Herbert Woerlein

 

16.01.2012 | Landespolitik

Christian Ude überzeugt beim Neujahrsempfang der SPD-Stadtratsfraktion Augsburg

 

Hochintelligent und gleichzeitig witzig und hintersinnig - so präsentierte sich der Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten beim Neujahrsempfang am Sonntag, 15. Januar 2012. Christian Ude beantwortete die Frage, die der CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt aufgeworfen hatte, was denn gewesen wäre, wenn Ude in letzter Zeit am Ruder gewesen wäre und nicht 55 Jahre die CSU.

Man hätte sich - so Ude - schon viel früher von der Atomkraft verabschiedet und nicht erst seit der Katastrophe von Fukushima. Bayern und Deutschland wären dann 10 bis 20 Jahre weiter in der Energiewende, bayerische und deutsche Firmen wären auf dem Weltmarkt führend.

Ude hielt eine Grundsatzrede zur bayerischen Landespolitik der SPD. Die Rede war in die Gegenwart und teilweise schon in die Zukunft gerichtet. Was würde er als Ministerpräsident besser machen als seine jetzigen Kollegen von der Regierungsseite. So verwies Ude im Bereich Bildungspolitik auf die unbedingte Streichung der Studiengebühren, die soziale Ungerechtigkeit bei der Verteilung der Bildungschancen unnötig forcieren. Er ließ aber keinen Zweifel daran, dass das Geld aus anderen Quellen kommen müsse, denn ohne diese Mittel seien die bayerischen Universitäten nicht mehr wettbewerbsfähig. Eine Absage erteilte er schnellen Reformen um der Reformen willen. Was sich bewährt hat, bleibt erhalten. Diese differenzierte Sichtweise der aktuellen Herausforderungen zog sich wie ein roter Faden durch Udes Rede: keine Platitüden, kein Bierzeltgehabe, keine markigen Sprüche in Richtung des politischen Gegners.

Dieser Anspruch auf Übernahme von Verantwortung, der seine Kraft aus dem Gestaltungwillen schöpft und sich nicht in Selbstverliebtheit und Eigenlob erschöpft, kam bei den Augsburger Genossinnen und Genossen und denen, die aus dem Umland ins Rathaus gekommen waren, bestens an. Mit Standing Ovations wurde Ude in die "Nachbargemeinde München" - übrigens ein 'running gag' der gesamten Rede - nach Hause geschickt.

"Hausherr" Stefan Kiefer hatte vorher schon klar gemacht, dass es sowohl in der Landespolitik als auch im Augsburger Rathaus höchste Zeit für einen poliltischen Wechsel sei.

 

01.01.2012 | Ortsverein

Frauenpower beim Silvesterlauf 2011 in Gersthofen

 

Wie fit unsere Genossinnen und Genossen sind, stellten beim diesjährigen Silvesterlauf die vielfach ausgezeichnete Läuferin Barbara Wolf und Kreisvorsitzender Roland Mair unter Beweis. Zusammen mit Angelika Jung absolvierten sie die knapp 10 Kilometer lange Strecke deutlich unter einer Stunde und kamen somit mit dem Hauptfeld ins Ziel.

Es wird an dieser Stelle ausdrücklich dementiert, dass sich für den Lauf 2012 die gesamte Vorstandschaft angemeldet habe. Dass es allen gut tun würde, darüber brauchen wir sicher nicht zu diskutieren.

Wer bei diesem tollen Event dabei sind möchte, meldet sich im Laufe des Jahres bei Barbara Wolf. Die deutsche Meisterin gibt kostenlos Lauftipps und nimmt jeden Lauf-Begeisterten gerne zum Training mit. Also Leute, rafft euch auf!!!

 

01.01.2012 | Ortsverein

Wir wünschen ein glückliches und gesundes 2012

 

Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Sympathisanten unserer Partei,
liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,

im Namen unserer drei Ortsvereine Deuringen, Leitershofen und Stadtbergen wünsche ich von Herzen Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit für das neue Jahr 2012.

"Wenn es die SPD nicht gäbe, sie müsste schleunigst erfunden werden." - Wer mich kennt, weiß, dass dies einer meiner Lieblingssätze ist. Und wieder einmal zeigt sich das nur allzu deutlich. Es braucht in einer Zeit, in der ein ehemaliger Ministerpräsident und jetziger Bundespräsident ohne jedes schlechte Gewissen großzügige Urlaubsgeschenke annimmt und Pressevertreter massiv unter Druck setzt, eine mahnende Stimme, die klipp und klar sagt: "So nicht!"

Für das Jahr 2012 verspreche ich Ihnen, dass wir gemäß unserem Selbstverständnis die Stimme im Besonderen für sozial Schwache und politisch Resignierte erheben werden und Missstände fair und gelassen, aber unmissverständlich und deutlich ansprechen werden.

Dies gilt für bundespolitische Fragen, in erster Linie aber für Themen aus unserer Stadtberger Ortspolitik. Wir werden ein wachsames Auge darauf haben, inwieweit Bürgermeister Paulus Metz seine zahlreichen Wahlversprechungen, die schließlich zu seinem knappen Wahlsieg geführt haben, auch einlöst. Die 100-Tage-Bilanz sieht da eher bescheiden aus.

Also, bleiben Sie uns gewogen, achten Sie auf die Verlässlichkeit und die Qualität der Arbeit derer, die politische Verantwortung für unsere schöne Stadt übernommen haben. Ich wünsche Ihnen und unserer Stadt ein gutes 2012!

Herzlichst

Ihr Herbert Woerlein

 

07.12.2011 | Kommunalpolitik

Mit Ehrenbürger Ludwig Fink in Olbernhau - ein Bericht von Alfred Hausmann

 

Über 30 Freundinnen und Freunde, darunter ein gutes Dutzend Parteifreunde, begleiteten unseren Bürgermeister a. D. Ludwig Fink mit Ehefrau Emma und Sohn Gerhard vom 4. bis 6. November 2011 auf ihrer Fahrt nach Olbernhau. Freudiger Anlass war die Verleihung der Ehrenbürgerwürde durch unsere Partnerstadt.

Nach einer Busfahrt durch die herbstliche Oberpfalz mit Mittagspause in Weiden, der Weiterreise durchs Vogtland und Erzgebirge wurden wir abends von Bürgermeister Dr. Laub und den Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins herzlich begrüßt. Gemeinsam genossen wir das Abendessen in unserer Pension „Wartburg“ und ließen den Tag in gemütlicher sächsisch-bayerischer Runde ausklingen.

Am Samstag ging die Festveranstaltung zur Verleihung der Ehrenbürgerwürde an unseren Ludwig über die Bühne. Vom „Amadeus Pop Orchester“ aus Zschopau, sechs jungen Musikerinnen in Barockkostümen wurde sie feierlich und gekonnt umrahmt. Dr. Laub begründete in seiner Laudatio den einstimmigen Beschluss des Olbernhauer Stadtrates Dr. Fink die Ehrenbürgerwürde zu verleihen mit dessen Verdiensten um die Städtefreundschaft und seiner herausragenden Rolle bei der Gründung und Ausgestaltung der Partnerschaft, nachdem er die politische Laufbahn des neuen und ersten Ehrenbürgers der Stadt Olbernhau skizziert hatte. „Dr. Ludwig Fink hat die Freundschaft zwischen Stadtbergen und Olbernhau gefördert und intensiviert. Er war Begleiter, Träger und Inspirator dieser Partnerschaft.“ heißt es in der Urkunde, die dem Ehrenbürger anschließend von Dr. Laub überreicht wurde.

 

05.12.2011 | Ortsverein

Deuringen immer drei Schritte voraus: Nikolaus kommt schon am 3. Dezember in den Garten der Waldgaststätte

 
Über jedes Kind hatte der Nilolaus etwas zu berichten, später dann fragte er reihum nach den Weihnachtswünschen

"Lasst uns froh und munter sein" sangen die Kinder bei der traditionellen Nikolausfeier in Deuringen - drei Tage früher als die Kinder im Umland. Bei überwiegend trockenem Wetter stimmten die "Leitershofer" mit Weihnachtsliedern ein. Bewährt der Auftritt von Karl Pösl, der als gelernter Pädagoge einfach weiß, wie man für die Kinder die Spannung steigert. Bemerkenswert war auch der Leseauftritt von Robin, der erneut überzeugen konnte und ein für allemal mit dem Klischee aufräumte, Buben könnten nicht gut vorlesen. Dann war es soweit: Eindrucksvoll der Auftritt des Heiligen Nikolaus, der mit Knecht Ruprecht sich auf den Weg nach Deuringen gemacht hatte.

 

05.12.2011 | Bundespolitik

Die wichtigsten Ergebnisse und schönsten Videos vom Bundesparteitag

 

Unter

Bundesparteitag der SPD in Berlin

gibt es die wichtigsten Zusammenfassungen vom Bundesparteitag in Berlin, der am 6. Dezember 2011 zu Ende ging.

Wer Helmut Schmidts Rede vom 4. Dezember nicht live mitverfolgt hat, sollte dies schnellstmöglich nachholen ;-)

 

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