Gründung eines Arbeitskreises zum ökologischen Bauen

Veröffentlicht am 02.04.2022 in Allgemein

In unserer Gemeinde gibt es viele Menschen, die in enormes Wissen haben. Dr. Hochhuber will sein Wissen mit anderen Teilen. Aus diesen Gründen hat er mit Unterstützung des Bund Naturschutzes bei der Stadt Stadtbergen angefragt, welche Möglichkeiten der Unterstützung es gibt. Die Gründung des Arbeitskreises und die Rahmenbedingungen wurden in der letzten Stadtratssitzung diskutiert. Unsere Fraktion steht fachlicher Unterstützung positiv gegenüber, die Rahmenbedingungen, der Auftrag muss klar formuliert sein. Ansonsten werden wertvolle fachliche und menschliche Ressourcen verschwendet. Aber lesen Sie selbst unsere Vorstellungen der Initiative.

Die Initiative wurde gegen die Stimmen von Pro Stadtbergen und Freien Wähler positiv entschieden.

in unserer Stadt gibt es zahlreiche Menschen, die Fachkompetenz und persönliche Stärken wie z.B. Organisationstalent und andere wertvolle Eigenschaften haben. Einen Vertreter dieses Spezies kenne ich seit Jahren aus meinen Fahrten nach München: Dr. Hochhuber. Er  ist ein Vertreter, der sich im Bereich des Klimaschutzes und der Energieeffizienz von Gebäuden engagiert und das Thema einer großen Öffentlichkeit nahebringen will. Sein Wunsch ist es die Bildung eines Arbeitskreise zu diesem Thema ins Leben zu rufen und der Kommune eine Unterstützung zu geben.

Nun gibt es in der Kommune drei unterschiedliche, unserer Meinung nach konkurrierende Initiativen: Die verbindlichste Gruppe ist im Rathaus selbst vorhanden:

Es ist die Bauverwaltung. die Mitarbeitenden der Bauverwaltung haben uns in der Vergangenheit sachlich, objektiv und umfangreich über die unterschiedlichen Möglichkeiten informiert und uns auch die Freiheit gelassen uns politisch für eine Alternative zu entscheiden. 

Eine weitere Initiative ist die Erstellung eines Klimakonzept über ein Fachbüro. Mit dieser Initiative wir mit der Zustimmung der Stadträte und von der Verwaltung Fachkompetenz eingekauft. Wir halten das für eine professionelle Vorgehensweise, sich Expertenmeinung zu holen.

Der neueste Vorschlag ist nun das Angebot von Dr. Hochhuber, Sein Vorschlag und seine Zielrichtung ist die Erarbeitung eines Gebäudeenergiekonzepts in Zusammenarbeit mit Stadträten und Interessierten.

Wir wollen unter keinen Umständen konkurrierende Gruppen und Menschen, die parallel an den gleichen Sachverhalten arbeiten. Das sehen wir in der vorliegenden Vorlage noch nicht endgültig geklärt. Falls die Initiative von Dr. Hochhuber eine beratende und erläuternde Funktion in Bezug auf die Energieeffizienz bei den Gebäuden bedeutet, dann ist es ein geschlossenes Thema, dessen Weg wir mitgehen können, wenn es nicht an einer anderen Stelle erarbeitet wird.

Wir bitten das beauftragte Fachbüro, welches für uns das Klimakonzept erstellt, auf die Initiative einzugehen. Auch bitten wir die Verwaltung zum Start der Arbeitsgruppe eindeutige Rahmenbedingungen und Auftragsinhalt festzulegen. Es ist in der SPD-Fraktion der Wunsch vorhanden, dass entweder allgemeine gültige Rahmenbedingungen erarbeitet werden oder bei konkreten Projekten seitens des Arbeitskreises mehrere Lösungsvorschläge erfolgen, um eine Konkurrenzsituation zu Klimakonzept oder Meinung des Stadtrates zu vermeiden. Allgemeine Empfehlungen sind willkommen und von uns sehr geschätzt.

Die politische und abschließende Entscheidung fällt im verantwortlichen Ausschuss wie dem Bauausschuss oder dem Stadtrat. Der Hintergrund unserer Zweifel ist nachvollziehbar: Wir wollen die Zeit von fachlich kundigen, engagierten Stadtratskollegen und engagierten Bürgern nicht missbrauchen, weil bestimmte Sachverhalte parallel an einer anderen Stelle wie z.B. der Bauverwaltung bearbeitet werden. 

Die erarbeiteten Empfehlungen des Arbeitskreises wollen wir in die Planung mit aufnehmen und künftig eine Linie bei dem Bau von Gebäuden vorgehen. Vielleicht ist es auch sinnvoll, mit dem Arbeitskreis ein zeitliches Ende zu diskutieren.

Wir sehen mit der Gründung des Arbeitskreises die Wichtigkeit und die Vorrangstellung des Klimaschutzes. Die aktuellen und künftigen Generationen werden einen Mehrwert davontragen, aber die Rahmenbedingungen müssen wir klar und eindeutig setzen.

Wir stimmen einer Gründung zu, weil wir Motivation und Idealismus stärken wollen und wenn die Rahmenbedingungen stimmen, dann haben wir auch Erfolg

 
 

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Die SPD Fraktion hat sich in der Vergangenheit immer wieder für eine transparente und zeitnahe Informationspolitik ausgesprochen. Wir wollen den (interessierten) Bürger über aktuelle Sachverhalte im Stadtrat und den Ausschüssen informieren. Aus diesem Grund haben wir auch den Antrag auf ein digitales Amtsblatt mit einer Newsletterfunktion gestellt. Leider wurde Antrag nicht 1:1 umgesetzt, weil es angeblich im vorhandenen Softwarewerkzeug nicht geht.

Was wollen wir stattdessen tun:

Wir werden zeitnah die Tagesordnung einstellen, in einem weiteren Abschnitt unsere Redebeiträge und in einem weiteren Abschnitt für uns wichtige Sachverhalte. Welche Meinung haben Sie dazu? Bitte schreiben Sie uns an unter info@spd-stadtbergen.de oder rufen uns an unter 0151 11037725.

vielen Dank.

Roland Mair
Fraktionsvorsitzender

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