CSU Stadtrat führt SPD Fraktion durch Günzburg

Veröffentlicht am 12.08.2019 in Ratsfraktion

Es sind die Verkehrswege gewesen, die eine positive Entwicklung der Kreisstadt Günzburg beeinflussten. Und der Zug brachte auch die Mitglieder der SPD Fraktion mit Ehepartner und Kindern nach Gunceburch, wie der junge deutsche König Heinrich IV. (1056-1106) eine Urkunde unterzeichnete. Im Detail zeigte uns der Stadtführer Stefan Baisch die große Kreisstadt Günzburg. Die Stadt ist Verwaltungssitz des gleichnamigen Landkreises, der 1972 aus der kreisfreien Stadt Günzburg sowie den Landkreisen Günzburg und Krumbach gebildet wurde, sowie Gerichtssitz des Amtsgerichts Günzburg.

Fraktionsvorsitzender Roland Mair hat den Stadtführer auf dem Bahnhofsgelände schnell erkannt. Bereits in der Begrüßung hat der Stadtberger Fraktionsvorsitzende Roland Mair auf ein Treffen mit dem Oberbürgermeister, Gerhard Jauernig informiert. Stefan Baisch zuckte kurz zusammen, weil er für die CSU im Günzburger Stadtrat sitzt. Die Stadtführung erhielt damit auch häufig eine kommunalpolitische Note, in der unser Stadtführer der SPD Fraktion auch die Hintergründe erläuterte. Mit ihm zusammen war es spannend, interessant und auch lustig.

1301 kam die Stadt in den Besitz von Österreich / Habsburg. Augsburg und Ulm verhinderten auch in den späteren Jahren immer wieder den Verkauf der Marktgrafschaft an Bayern. Man wollte die Bayern nicht oder zumindest in der damaligen Zeit die Gelüste der bayerischen Herzöge. Nach dem Frieden von Pressburg wurde die Stadt 1806 bayerisch. Aktuell geht es Günzburg sehr gut – vor einiger Zeit hat sich Legoland angesiedelt, aber auch in Günzburg selbst gibt es Unternehmen, die Lieferant der Rindfleischscheiben von McDonald sind oder Günzburger Steigtechnik, ein Hersteller von Leitern oder Küchle als Lieferant von Oblaten oder Backmischungen.

Die Stadt Günzburg war in den 80iger Jahren gezwungen sich mit dem Leben von Josef Mengele zu beschäftigen. Er war ein deutscher Mediziner und von Mai 1943 bis Januar 1945 als Lagerarzt im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz eingesetzt. Sowohl die Stadt als auch das Unternehmen haben die Geschichte und das Wirken des „berühmten Sohnes“ aufgearbeitet.

Pünktlich hat uns Stefan Baisch zum Rathaus gebracht – mit dem Oberbürgermeister verbindet ihn eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

 
 

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Die SPD Fraktion hat sich in der Vergangenheit immer wieder für eine transparente und zeitnahe Informationspolitik ausgesprochen. Wir wollen den (interessierten) Bürger über aktuelle Sachverhalte im Stadtrat und den Ausschüssen informieren. Aus diesem Grund haben wir auch den Antrag auf ein digitales Amtsblatt mit einer Newsletterfunktion gestellt. Leider wurde Antrag nicht 1:1 umgesetzt, weil es angeblich im vorhandenen Softwarewerkzeug nicht geht.

Was wollen wir stattdessen tun:

Wir werden zeitnah die Tagesordnung einstellen, in einem weiteren Abschnitt unsere Redebeiträge und in einem weiteren Abschnitt für uns wichtige Sachverhalte. Welche Meinung haben Sie dazu? Bitte schreiben Sie uns an unter info@spd-stadtbergen.de oder rufen uns an unter 0151 11037725.

vielen Dank.

Roland Mair
Fraktionsvorsitzender