„Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ – Dauerhafte Einrichtung der Sprach-Kitas notwendig.

Veröffentlicht am 27.10.2016 in Soziales

Mit dem Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seit Januar 2016 Kindertagesstätten, welche sich die alltagsintegrierte sprachliche Bildung als einen festen Bestandteil gesetzt haben. Die SPD Fraktion Stadtbergen besuchte die Kindertagesstätte Reiterweg, die für dieses Angebot in Stadtbergen ausgewählt wurden. „In einer Welt von Computer, Fernsehen und Smartphones gerät die korrekte Sprache oftmals unter die Räder, verkümmert und wird arm an Eigenschaften und Ausdrücken. Aus diesem Grund ist eine Unterstützung in der Kindertagesstätte wichtig und dringend notwendig“ fasst der Vorsitzende der SPD Fraktion, Roland Mair den Besuch in der Kindertagesstätte Reiterweg zusammen.

Auch wenn die Sprachfachkräfte die Aufgabe haben, das Bewusstsein für die Sprachvermittlung weiterzugeben und sich eventuell damit entbehrlich machen, so erscheint nach Auffassung des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dieter Häckl dennoch eine Weiterführung dieser Sprachförderung sinnvoll.  Eine dauerhafte Anstellung einer Sprachfachkraft in allen Kindertagesstätten mit  hohem Migrationsanteil sollte in Bayern Standard sein.

 

Aktuell werden im Rahmen des Bundesprogramms „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel der Welt ist“ zwischen den Jahren 2016 bis 2019 jährlich 100 Millionen Euro für die Umsetzung zur Verfügung gestellt. In der Kindertagesstätte Reiterweg wurde eine halbe Stelle für diese Aufgabe geschaffen. Melanie Wallner beobachtet unterschiedliche Situationen im sprachlichen Umgang mit Kindern und gibt Anregungen für eine verbesserte Kommunikation. Viele Kinder haben in der Zwischenzeit Migrationshintergrund und wachsen mehrsprachig auf; jede Sprache hat in der Kita Reiterweg den gleichen Stellenwert und wird wertgeschätzt.  Als Aufgabe haben sich die Erzieherinnen unter anderem die Willkommenskultur zu Eigen gemacht, in zahlreichen Beispielen in der Begrüßung und im Umgang miteinander zeigen sich die Erfolge dieser sprachlichen Unterstützungsmaßnahme. Die Sprachfachkraft Melanie Wallner sieht sich als Multiplikatorin für ihre Kolleginnen, um die Kinder z. B. mit offenen Fragen für einen sicheren Umgang mit der deutschen Sprache zu gewinnen. Dies gilt nicht nur für Kinder von Migranten, sondern auch für deutsche Kinder. Mit Beobachtungen, gegenseitiger Unterstützung, Videosequenzen oder dem persönlichen Elterngespräch kommt man dem Ziel der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung näher. Auch die beiden Bereiche Inklusion und die Zusammenarbeit mit den Familien sind ein wichtiger Bestandteil des Bundesprogramms.

 

„Aktuell läuft das Programm über drei Jahre; es ist ein Muss sich bereits heute Gedanken zu machen, was danach kommen soll und wie die sprachliche Förderung von Kindern danach in den Ablauf der Erziehung in den Kindertagesstätten fest integriert werden kann“, unterstreicht die SPD Stadträtin Barbara Gartzke-Mögele.

 

 
 

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