Verkehrszählung mit Erstellung eines Verkehrsmodells für Stadtbergen

Veröffentlicht am 09.04.2016 in Umwelt & Verkehr

In Stadtbergen wird auf Initiative der SPD eine umfangreiche Verkehrszählung durchgeführt. Nachdem wir in der Vergangenheit gleichfalls mit modus consult zusammengearbeitet haben, sind wir gespannt wie Ergebnisse der Erhebung die sowohl alle Verkehrsmittel als auch das Verkehrsverhalten aufnimmt, aussehen wird. Die SPD Fraktion hat jedoch Ergänzungen und Anregungen, die wir Modus consult sowie dem Stadtrat, dem Bauamt und dem Bürgermeister mitgeben wollen.

Stichwort Hamburg und München: 25% für den Fahrradverkehrs, Förderung des Fahrradverkehrs

Wir setzen auf die Verkehrszählung, um auch den Fahrradanteil zu ermitteln. Wir sehen es als notwendig an, Maßnahmen zu ergreifen, um diesen Anteil deutlich zu erhöhen. Es gibt zahlreiche Städte, die sich als Ziel gesetzt haben, den Fahrradanteil am Gesamtverkehr deutlich zu erhöhen. Sie setzen sich zumeist das Ziel mindestens eienen 25 Prozent Anteil zu erreichen. Wir sollten uns ähnliches vornehmen. Die Verkehrszählung sollte daher auch das Ziel haben, die Hürden zu ermitteln, warum der Stadtberger bei Innerortsverkehr lieber das Auto als das Fahrrad nutzt und Vorschläge ausarbeiten, wie die Rahmenbedingungen für den Fahrradverkehr verbessert werden können.

Stichwort B17 als Umgehungstraße:

Auch interessiert die SPD Fraktion wie die B17 als Umgehungsstraße genutzt wird, wie viele Menschen nutzen in Leitershofen die B17 als Umgehung oder belasten die Verbindungsstraßen ohne die B17 mit ihrem Auto. Man kann sicherlich ebenfalls ermitteln, in welchen Straßen es die Bewohner auf die B17 als Umgehungstraße zieht und in welchen Bereichen sich die Stadtberger Bürger in den Gemeindestraßen durch die Stadtteile quälen.

Stichwort Straßenbahn: Kriegshaber Straße

Unter dem Hintergrund des Straßenbahnneubaus interessiert uns die Anzahl von Fahrzeugen, die an der Bürgermeister-Ackermann-Straße geradeaus fahren und links abbiegen. Dazu hat die SPD Fraktion den Wunsch, dass die ermittelte Zahl mit ähnlichen Situationen in Augsburg verglichen wird, besonders auch den Stellen, an denen eine Straßenbahn fährt. Wir können uns vorstellen, dass es an der Friedbergerstraße ähnliche Situationen gibt.

Stichwort Tempo 30:

Ein Gedanke ist es auch noch wert weiter zu führen: wie viel Lebensqualität gewonnen wird, wenn wir im Stadtgebiet allgemein auf Tempo 30 umstellen würden. Wir stellen uns positive Auswirkungen vor, zum Beispiel dass Kinder und Senioren gefahrlos über die Straße kommen, weil man sich auf der Hagenmähder Straße nicht wie das gehetzte Kaninchen fühlt. Auch gibt es andere Beispiele, wie Bismarckstraße oder Bauernstraße in Stadtbergen und Radegundisstraße in Leitershofen, wo Tempo 30 positive Auswirkungen hätte. Wir hatten ja in der letzten Periode den Antrag gestellt, in Leitershofen den Bereich zwischen Schule und Lindenmahdstraße als 30-er Zone auszuweisen, was seinerzeit zu unserem Bedauern von CSU und Bürgermeister abgelehnt worden ist. Wir halten dies aber nach wie vor als richtig und auch als wichtig, die Gefährdung der Leitershofer Kinder auf dem Weg zur Schule, sowie zum Kindergarten und Hort zu verringern. Daher sollte unseres Erachtens untersucht werden - falls im Innerortsbereich nicht allgemein Tempo 30 eingeführt wird -, welche Bereiche sich für eine Ausweitung anbieten würden. Wir sind verantwortlich für die Sicherheit und Lebensqualität der Bürger. Die erforderlichen Maßnahmen sollten wir daher zwingend ergreifen.

In diesem Zusammenhang sind auch die Ampelphasen in Leitershofen anzusprechen. Sie könnten auf der Hauptverkehrslinie so geändert werden, dass nicht zwingend schneller als 50 gefahren werden muss, um die Grünphase zu erreichen.

Stichwort LKW: Durchgangsverkehr verbieten

Besonders kritisch wird es, wenn sich der Schwerlastverkehr durch unsere Orte quält. Die Umwelt wird hiervon belastet und Fußgänger und Radfahrer werden gefährdet. Dieser Innerortsverkehr sollte daher auf das unbedingt notwendige Minimum begrenzt werden. Es interessiert uns besonders der überörtliche Durchgangsverkehr und falls die Zahlen es hergeben, Maßnahmen, die zu seiner Reduzierung ergriffen werden können..

Stichwort Bushaltestelle ÖPNV, Hagenmähderstraße beim Penny Markt, Bushaltestelle an der Hagenmähder Straße

Zuletzt haben wir noch einige Baustellen im Öffentlichen Personennahverkehr, ich nenne zum einen die Bushaltestelle an der Hagenmähder Straße, wo uns vom Stadtbaumeister von einiger Zeit Lösungen versprochen wurden. Ich nenne die Verkehrssituation vor dem Penny Markt, wo der VdK bereits seit Jahren den Sachverhalt anmahnt. Schließlich sollte auch geprüft werden, wie der ÖPNV-Verkehr in der Hauptstraße in Leitershofen zwischen EDEKA-Markt und Endhaltestelle flüssiger gestaltet werden kann.

 
 

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Stadtrat und Rathaus

Die SPD Fraktion hat sich in der Vergangenheit immer wieder für eine transparente und zeitnahe Informationspolitik ausgesprochen. Wir wollen den (interessierten) Bürger über aktuelle Sachverhalte im Stadtrat und den Ausschüssen informieren. Aus diesem Grund haben wir auch den Antrag auf ein digitales Amtsblatt mit einer Newsletterfunktion gestellt. Leider wurde Antrag nicht 1:1 umgesetzt, weil es angeblich im vorhandenen Softwarewerkzeug nicht geht.

Was wollen wir stattdessen tun:

Wir werden zeitnah die Tagesordnung einstellen, in einem weiteren Abschnitt unsere Redebeiträge und in einem weiteren Abschnitt für uns wichtige Sachverhalte. Welche Meinung haben Sie dazu? Bitte schreiben Sie uns an unter info@spd-stadtbergen.de oder rufen uns an unter 0151 11037725.

vielen Dank.

Roland Mair
Fraktionsvorsitzender

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