Das Stadtberger Bündnis für „natürlich – nah - dran“ freut sich über die große Resonanz der Bevölkerung beim Bürgerbegehren gegen die Ausweisung eines neuen, riesigen
Gewerbegebietes südlich der B300. Fast 20 % der Wahlberechtigten haben sich mit ihrer Unterschrift gegen das Gewerbegebiet und für die Einstellung „aller diesbezüglichen planerischen Maßnahmen“ ausgesprochen.
Nicht nur im Kernort Stadtbergen ist das Begehren auf fruchtbaren Boden gefallen, sondern in allen Stadtteilen. Auch die Bürger in Leitershofen, Deuringen und im Virchow-Viertel haben erkannt, dass dieses Gewerbegebiet auch für sie negative Folgen hat wie wachsender Schleichverkehr oder der generell laxe Umgang mit wertvollem, nicht vermehrbaren Grund und Boden im flächenarmen Stadtbergen.
Wir sehen die große Gefahr, dass bei dieser Einstellung ganz Stadtbergen immer mehr zugebaut wird und immer weniger Raum für Licht, Luft und Grün bleibt.
Dem Bürgerentscheid stehen wir angesichts dieser Fakten und Umstände ausgesprochen positiv gegenüber. Allein, wenn alle, die ihre Unterschrift geleistet haben, beim Bürger-entscheid am 12.6.2016 zur Abstimmung in ihrem Wahlbezirk gehen, wäre der Erfolg gesichert. Stadtbergen bliebe das riesige Gewerbegebiet erspart.
Das Bündnis für „natürlich – nah – dran“finanziert die anfallenden Kosten ausschließlich aus eigenen Mitteln. Es erwartet, dass dagegen nicht das große Geld, gar aus Steuer-mitteln, eingesetzt wird. Die kostengünstigste Lösung wäre angesichts der hohen Beteiligung der Bevölkerung am Bürgerbegehren die sofortige Einstellung des Verfahrens gewesen.
Für Bündnis „natürlich – nah – dran“
Dieter Fromm Thomas Miehler Rolf Dittrich