Stadtbergen erfolgreich entwickeln

Veröffentlicht am 25.09.2017 in Wahlen

Wir haben gestern verloren und wir haben uns Gedanken gemacht wie wir in den nächsten Wochen weitermachen. Meine Meinung als Fraktionsvorsitzender können sie im weiteren Text lesen.

Die SPD Fraktion hat in den letzten Monaten einen sehr intensiven Wahlkampf mit dem Bürgermeisterkandidaten Matti Müller erlebt. Matti Müller ist in Aystetten aufgewachsen und lebt heute in Diedorf. Er war Bürgermeister in Oettingen und ist einer anderen Bewerberin mit wenigen Stimmen unterlegen. Matti Müller ist Volljurist und hat in Diedorf und Oettingen die kommunalpolitische Taufe erlebt, heute ist er im Landtag juristischer Sprecher der SPD Fraktion.

Die SPD Fraktion und die SPD Stadtbergen haben Matti Müller nominiert, weil wir glauben, dass die wunderschöne Stadt mit einem großen Erfahrungsschatz und juristischer Kompetenz zu führen ist. Wir haben gestern zusammen eine Niederlage erfahren. 18,05 Prozent der Wähler haben Matti Müller ihre Stimme gegeben, das ist für alle Beteiligten enttäuschend.

Gleichzeitig lassen wir den Kopf nicht hängen, wir haben bereits bei der letzten Kommunalwahl uns umfangreich Gedanken über die künftige Entwicklung von Stadtbergen gemacht. Wir haben diese Gedanken in den letzten Monaten mit den Stadtberger Bürgern diskutiert. Unsere Ideen und Gedanken sind auf Bestätigung gestoßen und wurden auch ergänzt. Die Zusammenarbeit mit den Menschen ist Motivation für uns in der SPD weiterhin Stadtbergen mit unseren Vorschlägen zu verbessern. Mögen die anderen unsere Vorschläge auch ablehnen, wir werden innerhalb des Stadtrates und außerhalb mit den Stadtbergern und den Vereinsmitgliedern weiterhin Ideen entwickeln.

Uns liegt sehr viel an einer Zusammenarbeit – leider stößt unsere Motivation nicht auf fruchtbaren Boden: der Bürgermeister hat nur sehr wenige Mal zum Treffen der Fraktionsvorsitzenden eingeladen, gerade zweimal hat der Bürgermeister angerufen. Dieses Verhalten und auch die Ablehnung und Nichtdiskussion mit zahlreichen eigenen Anträgen steigert bei uns die Energie weiter zu machen. Mit Ablehnung und Intoleranz kommen Menschen nicht weiter und Kommunen werden scheitern. Nicht mit uns, wir arbeiten weiter auf der Grundlage „natürlich – nah – dran“ mit den Menschen und mit der Natur.

Roland Mair
SPD Fraktionsvorsitzender

 
 

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