Gewerbe im Gewerbegebiet abgelehnt (!)

Veröffentlicht am 10.12.2022 in Allgemein

Die SPD Stadtbergen bleibt sich ihrer Linie treu. Wir wollen bestehende Gewerbeimmobilien erhalten. Eine Neuausweisung von Gewerbegebieten halten wir nicht für sinnvoll. Für eine künftige Bebauung bietet sich weiterhin der Nestackerweg, östlich der B17 an. Für das Gewerbegebiet im Virchowviertel schlagen wir seit Jahren eine mehrstöckige Bebauung vor. Leider sehen die Investoren dieses nicht so. Auf dem Gebiet östlich der Metzgerei Frey war in der letzten Woche erneut eine Bebauung mit Gewerbe vorgesehen. Im Rahmen des weiteren Verfahren könnten wir uns vorstellen, die katastrophale Verkehrssituation in den Griff zu bekommen. Die Mehrheit im Stadtrat hat sich gegen Gewerbe ausgesprochen und verhindert hochwertige Arbeitsplätze und zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen. Unser detaillierter Redebeitrag können Sie hier einsehen.

Heute liegt erneut ein Antrag vor, den wir bereits aus der Vergangenheit kennen, zur Genehmigung vor. Es geht um die Errichtung eines Hotels mit Fitness und Gastronomie. Das Fitnessstudio und die Gastronomie wird auch externen Gästen zur Verfügung stehen.

Nun, und das haben wir bereits in der letzten Sitzung und vor zwei Jahren gefordert, wünschen wir uns eine transparente Informationen der dort wohnenden Bevölkerung. Ich kenne das Vorgehen des Beteiligungsverfahrens, jedoch hat das in der Vergangenheit nicht immer zu einer Erhöhung der Transparenz geführt.

Die Verkehrssituation ist weiterhin und wie in der Vergangenheit erdrückend. Auf der noch nicht bebauten Flächen parken die Besucher der nahegelegenen Metzgerei – das würde in Zukunft entfallen. Wo sollen die vielen Autos parken – die auftretenden gefährlichen Verkehrssituationen sind dann Alltag und wir müssen Angst um das Leben der Verkehrsteilnehmer haben. Das Gewerbegebiet leidet bereits seit seiner Planung an fehlenden Fußgängerwegen und Radfahren ist dort ein Harakiri-Unternehmen. Auch die Anbindung mit den öffentlichen Personennahverkehr ist nicht gelöst. Auch wenn wir uns einer Entwicklung nicht verschliessen, so müssen wir in den nächsten Monaten die Verkehrsplanung auch in Bezug auf Radfahrer und Anbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr prüfen.

Trotz dieser pessimistischen Vorbedingungen haben wir uns einer weiteren Entwicklung nicht verschlossen und stimmen einer Änderung der Fläche zu.

 
 

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