Die SPD wendet sich gegen eine unsachliche Kampagne und persönliche Angriffe.

Veröffentlicht am 18.07.2017 in Wahlen

Mit Unverständnis nimmt der SPD-Fraktionsvorsitzende Roland Mair die Äußerungen des CSU-Ortsvorsitzenden und der, von der CSU(*) bestellten Leserbriefe zur Kenntnis.

Diese offenbaren, dass die CSU offenbar nichts von den drängendsten Problemen der Menschen in Stadtbergen mitbekommt. „Matti Müller hat in den vergangenen Monaten dutzende Gespräche mit den Bürgern unserer Stadt geführt und weiß daher sehr genau, wohin sich eine verantwortungsvolle und in die Zukunft gerichtete Stadtpolitik im Sinne der Bürger entwickeln muß,“ unterstreicht die stellvertretende Vorsitzende Barbara Gartzke-Mögele. Die Stadtrats-SPD kann in dem Angriff  auf die Pläne des Kandidaten Müller  deutlich die Verzweiflung über fehlende eigene Konzepte erkennen. , Die CSU solle ehrlich sein und zugeben, dass für sie die Zukunft ein weißer Fleck ist. Allgemeine Verwunderung  hat  besonders der CSU-Vorwurf der angeblichen Fehlinformation durch die SPD hervorgerufen. Die größte Stadtratsfraktion solle aufpassen, dass sie nicht mit den Methoden der Jungen Union in der Twitter-Affäre oder der AfD, mit deren Verdrehung von Tatsachen auf Stimmenfang gehen wolle, so Mair.

 

Auch die Landtagsabgeordneten Dr. Simone Strohmayr und Herbert Woerlein halten die Äußerungen der Unionsvertreter für  armselig: „Leider bewahrheitet sich wieder einmal die Erfahrung aus vielen Wahlkämpfen: wenn die SPD mit Inhalten Maßstäbe setzt und die CSU nicht mehr weiter weiß, dann versucht sie es mit persönlichen Diffamierungen.“. Der Fraktionsvorsitzende Roland Mair ist sich daher mit allen Mitgliedern der Fraktion und der SPD-Ortsvereine einig: "Die Stadtberger SPD hat mit Matti Müller einen Kandidaten ins Rennen geschickt, der sowohl durch seine Kompetenz als auch durch seine persönliche Biographie  fähig und bereit ist, Stadtbergen in eine gute Zukunft zu führen. Wir wollen einen Bürgermeister, der das Leben mit seinen Höhen und Tiefen und auch die Welt außerhalb der Stadtgrenzen kennt. Matti Müller ist dieser Bürgermeister."

 

Die SPD Fraktion freut sich, daß auch die CSU von einer baulichen Entwicklung südlich der B300 Abstand nehmen will. Matti Müller habe sich hierzu eindeutig geäußert: "Wir können gemeinsam die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplanes in Angriff nehmen und das Gebiet als Fläche für die Landwirtschaft mit besonderer Bedeutung für Freizeit und Erholung ausweisen. Die jetzige Darstellung als gewerbliche Baufläche sowie weiteren Flächen für den Wohnungsbau würden dann nicht mehr zu Mißverständnissen führen." Der Fraktionsvorsitzende Mair greift dies auf und bestätigt, daß die SPD einen entsprechenden Antrag stellen wird und sich über ein gemeinsames Vorgehen freuen würde. „Wir reichen hierfür allen Fraktionen die Hand. Die SPD ist immer zur Zusammenarbeit bereit, wenn wir damit Positives für Stadtbergen erreichen können.“

 

(*) Walter Lindner ist Schatzmeister der CSU, Dr. Kotter ist amtierendes Stadtratsmitglied. Johann Mayer war CSU-Gemeinderat und auch im Vorstand

 
 

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