Bebauungsplan S 90 "Zwischen Maria-Hilf-Straße, Am Wiesle, Unterer Stadtweg und B 17"

Veröffentlicht am 11.11.2020 in Allgemein



Der Bauausschuss hat gestern zwischen 16:30 und 22:00 Uhr getagt. Eine lange Sitzung, jedoch auch mit wichtigen Themen, zum Beispiel mit der weiteren Vorgehensweise im Bebauungsplan S90 im Maria-Hilf-Viertel. Letztendlich ging es nur um die Empfehlung für den Stadtrat, unterm Strich ist es eine sehr wichtige Entscheidung für die mittel- und langfristige Entwicklung in diesem sympathischen Wohngebiet.


Die Individualität und die Unterschiedlichkeit in der Wohnstruktur gaben keine strengen Vorgaben für den künftigen Bebauungsplan her. Auch war es mir persönlich ein starkes Anliegen, die Einzelfallentscheidung für das Haus in der Maria-Hilf-Straße 29 außen vor zu lassen. Es geht um ein ganzheitliches Konzept für das gesamte Wohngebiet.

Nachdem die verantwortlichen Ausschussmitglieder wenig Vorschläge zu den Rahmenbedingungen des Bebauungsplans vorgeschlagen haben, hat sich die Verwaltung mit dem Planungsbüro erneut zusammengesetzt. Dieses Vorgehen stieß bei dem Ausschussmitglied Thomas Oppel auf Kritik, setzte jedoch wichtige inhaltliche Punkte für die Empfehlung. Es wurden zwei Varianten vorgeschlagen, wobei die erste Variante mir eine zu starke Einschränkung für die Anlieger bedeutet hätte. Mit der Variante 2 ist es uns möglich, auch künftigen Bauherrn eine maßvolle Nachverdichtung zu ermöglichen. In dem Vorschlag sind die Baugrenzen weiter gefasst und es ist möglich, auch Wintergärten oder Anbauten zu realisieren. Die Bebauung ist mit 0,4 (im hinteren Bereich mit 0,65) maßvoll und die Begrenzung auf zwei Vollgeschosse und einem Geschoß bereits mit Dachneigung verändert nicht wesentlich den Bestand.

Es ist uns gelungen, die Fassadengestaltung zu regulieren. Das trifft auch das Bauvorhaben in der Maria-Hilf-Straße. Die Anzahl der Wohneinheiten zu regulieren ist uns nicht gelungen, das war jedoch auch nicht mein Anspruch. Wir brauchen in Stadtbergen zusätzlichen Wohnraum.

Einen Abbruch des Verfahrens, wie von den Grünen vorgeschlagen, fand in der Empfehlung keine Mehrheit. Mit einer großen Mehrheit wird die Variante 2 nun dem Stadtrat vorgeschlagen und ich hoffe, auf eine große Unterstützung dort. Letztendlich war dem gesamten Stadtrat eine Rahmenplanung für das Gebiet wichtig.

 
 

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