Unser Gewerbegebiet braucht eine Zukunft: Sichere Wege, moderne Ideen und ein echter Plan

Veröffentlicht am 30.08.2026 in Allgemein

Die Pläne für ein neues Einkaufszentrum beim Spektrum in Kriegshaber zeigen: In der Region tut sich etwas. Umso wichtiger ist es, dass auch unser Gewerbegebiet im Virchowviertel jetzt eine echte Zukunftsperspektive bekommt.

Sicherer ankommen – zu Fuß, mit dem Rad und mit dem Bus

Wer bei uns im Virchowviertel ohne Auto unterwegs ist, hat es schwer. Die Anfahrt vom Holderweg über die vierspurige B300 ist für Fußgänger und Radfahrer gefährlich. Auch mit dem Bus kommt man nicht verlässlich an – hier braucht es neben mehr Sicherheit auch einen regelmäßigeren Takt. Ob zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Bus: Die Anfahrt zu unserem Gewerbegebiet muss endlich sicher und zuverlässig werden.

Die Konkurrenz zeigt, was möglich ist

Gleich nebenan in Kriegshaber entsteht mit dem Spektrum ein modernes Einkaufszentrum – mit eigener Straßenbahnanbindung. Das macht deutlich: Wenn wir jetzt nicht in unser eigenes Gewerbegebiet investieren, laufen wir Gefahr, dass Kundschaft dorthin abwandert und Unternehmen bei uns wegen ausbleibender Kunden verschwinden. Unser Gewerbegebiet ist in die Jahre gekommen – was fehlt, ist eine Entwicklung, die über die nächsten Jahrzehnte trägt. Genau deshalb sollten wir diesen Moment nutzen, um im Virchowviertel selbst aktiv zu werden.

Viel Potenzial, das noch auf seine Chance wartet

Wer sich im Virchowviertel umschaut, sieht vor allem große Asphaltflächen und flache Hallen. Dabei erlaubt der Bebauungsplan schon lange, höher zu bauen. Warum nutzen wir diesen Spielraum nicht besser? Gerade wegen der Nähe zur Uniklinik könnten über den Geschäften bezahlbare Wohnungen entstehen. Auch bei der Aufenthaltsqualität geht noch mehr: Wer draußen beim Eduscho-Outlet sitzt, blickt derzeit auf grauen Beton statt auf Grün.

Auch bei Anfragen von Unternehmen für moderne Bürogebäude ist in den letzten Jahren Potenzial liegengeblieben. Wirtschaftsförderung muss deshalb jetzt wirklich zur Chefsache werden – mit sichtbaren Ergebnissen für unser Gewerbegebiet. Das würde uns nicht zuletzt auch wichtige Steuereinnahmen sichern, die wir in Stadtbergen gut gebrauchen können.

Was wir jetzt konkret anpacken müssen

  • Sichere Wege bauen: An der B300 braucht es klare Beschilderung, breitere Wege, einen eigenen Radstreifen und einen zuverlässigeren Bustakt.
  • Flächen schlauer nutzen: Mehrstöckig bauen, um Platz zu sparen und neuen Wohnraum nahe der Uniklinik zu schaffen.
  • Mehr Grün und Aufenthaltsqualität: Sitzmöglichkeiten und Bepflanzung statt reiner Betonflächen.
  • Aktive Wirtschaftsförderung: Unternehmen gezielt unterstützen und Anfragen professionell begleiten.

Jan Dengel Vorsitzender der SPD Stadtbergen

 
 

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