Nicht umsonst hat Pfarrer Huber in der Messe am letzten Sonntag die Geschichte des Samariters erzählt. Nach der Messe feierte die katholische Gemeinde St. Gabriel unter herrlichem blauem Himmel das Pfarrfest. „Deinen Nächsten sollst Du lieben wie dich selbst“, dieses Motto unterstreicht die Aktion von Elias, Kilian und Leon. Die drei Jungs hatten die Popcornmaschine von zu Hause mitgebracht und sammelten für Nele Geldspenden.
Der Fraktionsvorsitzende Roland Mair und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Barbara Gartzke Mögele liesen es sich nicht nehmen ihre finanzielle Unterstützung den drei kleinen Samaritern zu geben. „Wenn es mehr solche Jungs gäbe, wäre die Welt ein klein wenig besser“, lobte Roland Mair die Aktion.
Wer nachtäglich noch Geld schenken will:
DKMS SPENDENKONTO Kreissparkasse Augsburg IBAN DE12 7205 0101 0030 3429 27 BIC BYLADEM1AUG Stichwort: Nele Martin Sailer,
Die zwölfjährige Nele aus Langweid leidet an Blutkrebs. Bei ihrer ersten Diagnose vor zwei Jahren konnte sie durch intensive Behandlungsmethoden geheilt werden – doch nun ist die Erkrankung zurück. Diesmal steht fest: Nur eine Stammzelltransplantation kann Neles Leben retten. Leider wurde bislang weltweit kein passender Spender für sie gefunden. Nele ist ein fröhliches Mädchen, das es liebt zu tanzen, zu fotografieren und sich mit Freunden zu treffen.
Wer die Geschichte des Samariter nicht kennt: Ein Schriftgelehrter stellt Jesus die Frage, was zum Erwerb des ewigen Lebens zu tun sei. Jesus fragt ihn nach den diesbezüglichen Aussagen der Tora. Darauf zitiert der Schriftgelehrte das Schma Jisrael als das zentrale jüdische Glaubensbekenntnis mit der Aufforderung zur Gottesliebe (Dtn 6,5 EU) und verbindet es mit dem Gebot der Nächstenliebe. „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst.“
Auf Jesu Aufforderung, so zu handeln, um zu leben, fragt ihn der Schriftgelehrte, wer denn sein Nächster sei. Daraufhin entfaltet Jesus die Beispielerzählung: Ein Mann auf dem Weg von Jerusalem hinab nach Jericho geriet unter die Räuber, die ihn ausplünderten und schwerverletzt liegen ließen. Ein vorüberkommender Priester sah ihn und ging weiter, ebenso ignorierte ihn ein Levit. Schließlich sah ihn ein Samaritaner, erbarmte sich, versorgte seine Wunden und transportierte ihn auf seinem Reittier zur Herberge, wo er den Wirt am folgenden Morgen bezahlte und mit der weiteren Pflege beauftragte, verbunden mit der Zusage seiner Wiederkehr und der Erstattung weiterer Kosten.
Anschließend fragt Jesus, wer von den dreien dem Überfallenen der Nächste gewesen sei. Der Schriftgelehrte erkennt den Sachverhalt und antwortet, dass es der Samaritaner gewesen sei. Daraufhin fordert Jesus ihn auf, ebenso wie jener zu handeln.