
Wir stellen aktuell Schritt für Schritt die Inhalte unseres Wahlprogramms vor. Heute geht es um ein Thema, das häufig in politischen Schlagzeilen auftaucht, dessen Umsetzung aber oft hinter den Erwartungen zurückbleibt: die echte Integration junger Menschen in das kommunale Leben.
Viele Parteien betonen, wie wichtig Jugendbeteiligung ist. Entscheidend ist jedoch nicht das Bekenntnis, sondern die praktische Umsetzung. Genau darüber haben wir in der SPD Stadtbergen bereits im Vorfeld unserer Aufstellungskonferenz intensiv diskutiert. Natürlich ist Erfahrung im Stadtrat wichtig. Gleichzeitig sind wir überzeugt: Eine Stadt bleibt nur dann lebendig und zukunftsfähig, wenn junge Menschen aktiv mitgestalten können.
Die Themen junger Menschen sind Zukunftsthemen – Mobilität, Freizeitangebote, Begegnungsräume, Ausbildung, Digitalisierung oder neue Formen des Zusammenlebens. Junge Menschen bringen neue Perspektiven ein, ihre Ideen wirken oft über den Stadtrand hinaus und machen eine Stadt attraktiv für kommende Generationen. Deshalb wollen wir ihre Anregungen nicht nur anhören, sondern strukturiert aufnehmen, planen und auch umsetzen.
Unser Ziel ist es, dem Jugendrat mehr Raum zu geben und seine Arbeit stärker zu unterstützen – auch finanziell, damit bei Bedarf externe Expertise eingeholt werden kann. Gleichzeitig wollen wir jungen Menschen bessere Perspektiven im öffentlichen Dienst eröffnen und Vereine sowie Unternehmen motivieren, jungen Menschen früh Verantwortung und Chancen zu geben.
Diese Haltung zeigt sich auch ganz bewusst in unserer Stadtratsliste: Mit Jan Dengel auf Platz 1, Franziska Brendel auf Platz 6, Laurenz Mair auf Platz 15 und Leonard Starke auf Platz 24 setzen wir ein klares Zeichen für Generationenvielfalt und Zukunftsorientierung. Wir sind überzeugt: Wer junge Menschen beteiligen will, muss ihnen auch Verantwortung zutrauen.
