Fryar Circle: Baumlose Wüste oder naturbelassenes Kleinod

Veröffentlicht am 06.03.2016 in Lokalpolitik

Am 9. März 2016 wird der Fryar Circle in Bezug auf den Baumbestand geprüft. In dieser Woche wird die Erhebung gestartet, wie die natürlichen Grundlagen am Fryar Circle aussehen werden.

Der Fryar Circle, eine ehemalige Offizierssiedlung der Amerikaner, ist ein zeitgeschichtliches Dokument mit seinen großflächigen Bauparzellen, dem Typischen Baustil der vorhanden Gebäude und der weiträumigen verkehrlichen Erschließung. Prägend für diese Offizierssiedlung ist der Baumbestand. Im Jahr 1999 wurden alle 1.300 Bäume kartiert und in fünf Kategorien unterteilt. Über die Hälfte der Bäume wurden umgehend gefällt (!). Die andere Hälfte wurde mit einem Bebauungsplan unter Schutz gestellt. Man hat in den letzten Jahren mit dem Vorgehen, dass die die Fällung nur mit Genehmigung der Stadt erfolgen kann, gute Erfahrungen gemacht. Dieses Verfahren ist allerding aufwändig und mit Kosten verbunden. Auch sind viele Bäume, die damals noch vital und standsicher waren, in die Jahre gekommen. Nun wäre eine erneute umfassende Bestandsbewertung notwendig. Es sollen nun die 50 prägenden Bäume unter Schutz gestellt werden. Nach Ansicht der SPD Fraktion handelt es sich, falls die Fällung von vielen Bäumen Realität werden würde, um den größten Kahlschlag, den Stadtbergen erlebt hat. In der nächsten Woche soll nun die Begutachtung stattfinden, damit entscheidet sich, ob der Fryar Circle eine baumlose Wüste wird oder seinen prägenden Baumbestand weiter behalten kann. Liebe Bewohner des Fryar Circle, schützen Sie ihre Bäume, auch wenn Laub zusätzliche Arbeit verursacht oder Schatten in manchen Jahreszeiten bestimmte Räume mit Schatten befällt. Bäume sind wertvoll für unsere Gesundheit, für die Schönheit unserer Natur und tragen zur Beruhigung bei.

 
 

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Roland Mair
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