
Im Bau- und Umweltausschuss der Stadt Stadtbergen wurde der Antrag der SPD-Fraktion zur Erfassung möglicher Wohnbauflächen und zur Anwendung des neuen § 246e BauGB intensiv diskutiert – mit einer eindeutigen Zustimmung der Ausschussmitglieder.

Im Bau- und Umweltausschuss der Stadt Stadtbergen wurde der Antrag der SPD-Fraktion zur Erfassung möglicher Wohnbauflächen und zur Anwendung des neuen § 246e BauGB intensiv diskutiert – mit einer eindeutigen Zustimmung der Ausschussmitglieder.
Entgegen der verwaltungsseitigen Empfehlung, den Antrag formal abzulehnen, folgte der Ausschuss dem politischen Anliegen der SPD, endlich aktiv nach Flächen zu suchen, auf denen neuer Wohnraum entstehen kann. Die Verwaltung wurde beauftragt, eine Bestandsanalyse aller potenziellen Entwicklungsflächen im Stadtgebiet vorzubereiten. Die Ergebnisse sind Grundlage für die künftige Stadtplanung.
„Uns ging es darum, ein klares Signal zu setzen: Stadtbergen darf nicht länger beim Wohnungsbau auf der Bremse stehen, während rundherum neue Wohnviertel entstehen", so SPD-Fraktionsvorsitzender Roland Mair. „Mit unserem Antrag haben wir die Diskussion in Gang gesetzt – und jetzt kommt die dringend notwendige Flächenanalyse, auf deren Basis wir fundierte Entscheidungen für neue Wohnungen treffen können."
Der neue Paragraf, auch „Wohnungsbau-Turbo" genannt, ist noch nicht rechtskräftig. Die SPD-Fraktion gegrüßt die aktuelle Gesetzesinitiative und sieht darin ein wichtiges Instrument für schnellere Bauverfahren. „Wir wollten bewusst vorausdenken – und sind froh, dass der Ausschuss unsere Richtung unterstützt", betont Roland Mair.
Die Verwaltung wird nun Angebote für externe Fachplaner einholen, um eine breit angelegte Flächenuntersuchung durchzuführen. Die dafür nötigen Mittel sollen im Haushaltsplan 2026 eingeplant werden. Die SPD-Stadtratsfraktion wird den Prozess weiterhin konstruktiv begleiten.
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