
Einleitung
Unser Winter-Countdown nähert sich seinem Abschluss. Auch auf den hinteren Plätzen unserer Liste stehen Menschen, die unsere Stadt über viele Jahre geprägt haben und weiterhin Verantwortung übernehmen wollen. Erfahrung, Verlässlichkeit und Bodenständigkeit sind dabei genauso wichtig wie neue Impulse. Heute stellen wir den vorletzten Kandidaten unserer Liste vor: Otto Großmann.
Meine persönlichen Worte zu Otto Großmann
In den letzten Jahren habe ich die Zusammenarbeit mit Otto Großmann zunehmend schätzen gelernt. Es waren nicht nur die gemeinsamen Fahrten zu Delegiertenversammlungen, sondern vor allem die vielen Gespräche und Gemeinsamkeiten, wenn es um die Arbeit der SPD ging. Otto ist ein Motivator, er findet oft genau die richtigen Worte – ruhig, überlegt und verbindlich.
Gerade in den vergangenen Monaten hat unsere Zusammenarbeit noch einmal eine neue Qualität bekommen. Otto hat gemeinsam mit mir Hausbesuche im Bundestagswahlkampf gemacht. Vielleicht waren es genau diese Gespräche, die wichtige Stimmen für Heike Heubach gebracht haben, oder wertvolle Rückmeldungen zu unserer Arbeit vor Ort. Otto ist ein stabiler Faktor in Deuringen. Er kennt die Menschen, genießt Vertrauen und hat bei der Ansprache wichtiger Persönlichkeiten für die Kommunalwahl eine zentrale Rolle übernommen.
Sein Netzwerk ist vielfältig und reicht in alle Bereiche. Man sagt gern beiläufig, Otto kenne „Gott und die Welt“ – und ein bisschen stimmt das auch. Gerade jetzt spielt er wieder eine wichtige Rolle: Er organisiert, übernimmt Verantwortung und bringt Menschen zusammen. Auf Otto ist Verlass – gestern, heute und morgen.
Otto Großmann – der Mensch, der Deuringer, der Kommunalpolitiker
Otto Großmann ist durch und durch ein Deuringer und ein Familienmensch. Seiner Familie – seinen beiden Söhnen und seiner Tochter – sowie seiner Deuringer und Stadtberger Heimat widmet er seine ganze Zuneigung und sein großes Engagement.
Als sogenanntes „Nachkriegskind“ ist Otto zwar in die Phase des Friedens und des wirtschaftlichen Aufschwungs hineingeboren worden, hat aber dennoch prägende Zeiten erlebt: den Kalten Krieg, die Öffnung nach Osten und die gesellschaftlichen Umbrüche rund um 1968. „Revoluzzer war ich eigentlich nicht“, sagt er selbst – doch auch er konnte sich der Aufbruchsstimmung jener Jahre nicht entziehen. Gemeinsam mit seinem Vater, einem sozialdemokratischen Urgestein und Gemeinderat in Deuringen, winkte er Willy Brandt bei dessen Besuch in der Region am Sandberg begeistert zu.
Nach der mittleren Reife entschied sich Otto bewusst für eine Ausbildung beim Finanzamt Augsburg-Land und absolvierte diese im gehobenen Dienst. Beruflich führte ihn sein Weg zunächst nach München, wo er elf Jahre lang – bis 1985 – in verschiedenen Geschäftsbereichen des Zentralfinanzamts tätig war. Trotz der damaligen schlechten Verkehrsanbindung blieb Deuringen stets sein Lebensmittelpunkt. Nur vorübergehend lebte er in Hochzoll, bevor er im elterlichen Haus in Deuringen für sich und seine Familie eine Wohnung umbaute.
Otto ist ein echtes Deuringer und Stadtberger Urgestein. Er war 18 Jahre alt, als im Zuge der Gebietsreform 1978 Stadtbergen, Deuringen und Leitershofen zu einer Gemeinde zusammengeführt wurden – und er hat diesen Weg von Anfang an mitgetragen. Auch während seiner Münchner Zeit blieb er über die Vereinsarbeit eng mit Deuringen verbunden. Zunächst sportlich aktiv im Fußball und Tennis, später – nach einem Sportunfall – als Kegler und schließlich viele Jahre als engagierter Funktionär. Insgesamt war Otto 26 Jahre in der Vorstandsarbeit der Spielvereinigung Deuringen tätig und ist bis heute in zahlreichen Deuringer und Stadtberger Vereinen aktiv.
Seine tiefe Verbundenheit mit seiner Heimat führte folgerichtig auch zur Kommunalpolitik. 1996 verpasste Otto als Kandidat der SPD nur knapp den Einzug in den damaligen Marktgemeinderat – nicht zuletzt, weil er in seiner rücksichtsvollen Art anderen die besseren Listenplätze überließ. Otto war und ist ein verlässlicher Teamspieler: Wenn er gebraucht wurde, war er da.
Sein besonderes politisches Interesse gilt einer soliden Finanzpolitik – treffend formuliert in seinem Leitspruch „Gemeinsam für solide Finanzen“. Darüber hinaus setzt er sich für einen umweltgerechten öffentlichen Personennahverkehr, bezahlbaren Wohnraum und eine hohe Lebensqualität für Jung und Alt ein. Für diese Ziele steht die SPD – und dafür steht Otto Großmann.