
Wohnen ist mehr als Bauen – warum die Perspektive der Mieterinnen und Mieter unverzichtbar ist
Veranstaltung: https://www.spd-stadtbergen.de/meldungen/ein-wichtiger-referent-christian-rindsfuesser-zahlen-erfahrung-und-verantwortung-fuer-die-zukunft-unserer-kommunen/
Wenn wir über Bauen und Wohnen in Stadtbergen sprechen, geht es nicht zuerst um Quadratmeter, Baukosten oder Förderprogramme.
Es geht um Menschen: um Sicherheit, um die Angst vor Kündigung, um steigende Mieten – und um die ganz grundlegende Frage: Kann ich hier bleiben?
Genau an dieser Stelle setzt der Beitrag von Julia Starke an. Sie bringt in unsere Veranstaltung bewusst früh die Perspektive derjenigen ein, die im Wohnungsmarkt oft am wenigsten Gestaltungsmacht haben – der Mieterinnen und Mieter.
Julia Starke – juristische Expertise mit Blick auf die Lebensrealität
Julia Starke ist Rechtsanwältin und Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht sowie Fachanwältin für Erbrecht. Zusätzlich ist sie Mietrechtsberaterin bei der Landeshauptstadt München, Vorstandsmitglied einer Wohnungsbaugenossenschaft und seit vielen Jahren als Referentin in den Bereichen Miet- und Erbrecht tätig.
In ihrer täglichen Arbeit begleitet sie Menschen in ganz konkreten Situationen:
bei Kündigungen, Mieterhöhungen, Modernisierungen, Mietmängeln oder der Frage, wie sicher das eigene Zuhause eigentlich noch ist. Sie kennt die rechtlichen Möglichkeiten – aber auch die Grenzen des Systems.
Ihr Blick auf das Thema Wohnen ist deshalb nicht theoretisch, sondern praxisnah und menschlich. Sie weiß, ab wann Wohnen für Menschen existenziell bedrohlich wird – und wo rechtliche Regelungen zwar formal korrekt sind, im Alltag aber große Unsicherheit erzeugen.
Warum Julia Starke perfekt zu dieser Veranstaltung passt
Julia Starke steht in unserer Veranstaltung für den Perspektivwechsel vom System zum Individuum.
Sie erdet die Diskussion, schafft Vertrauen und macht deutlich:
Mehr Wohnungen allein lösen das Problem nicht automatisch.
Entscheidend ist, wie gebaut wird – und unter welchen rechtlichen Bedingungen.
Damit schlägt sie die zentrale Brücke zwischen sozialer Realität und baulicher Planung – und schafft genau den Übergang, den es braucht, bevor über Architektur, Flächen und Konzepte gesprochen wird.
Für uns ist klar:
Wer über Bauen spricht, ohne die Situation der Mieterinnen und Mieter mitzudenken, greift zu kurz.
Deshalb freuen wir uns sehr, dass Julia Starke ihre Erfahrung, ihre Haltung und ihre Stimme in diese Diskussion einbringt.