Thema Umwelt und Klimaschutz: Bewusste ökologische Gestaltung bei städtischer Bau- und Renovierungsvorhaben

Veröffentlicht am 26.02.2020 in Wahlen

Nicht erst seit Greta Thunberg, seit vielen Jahren ist Klima und Umweltschutz Schwerpunkt des Handelns in der SPD Fraktion. Die Möglichkeiten im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes werden weiterentwickelt und müssen in das tägliche Handeln integriert werden. Die SPD in Stadtbergen macht sich die Arbeit und beobachtet die Entwicklungen. Zuletzt wurde der Antrag gestellt, E-Ladestationen in jedem Stadtteil aufzubauen - diesen Antrag ignorierte der Bürgermeister!.

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Die Bautätigkeit der Stadt Stadtbergen umfasst die Errichtung, den Erhalt und die Renovierung öffentlicher Gebäude, die der Daseinsvorsorge der StadtbergerInnen dienen. Vor allem die älteren Gebäude entsprechen häufig verschiedenen heute üblichen Standards und Wunschvorstellungen nicht mehr. Das betrifft sowohl die Barrierefreiheit wie auch die sparsame Nutzung von Energie. So wurden neuerdings der Vorplatz und der Parkplatz des Rathauses neugestaltet, um auch für RollstuhlfahrerInnen oder NutzerInnen von Rollatoren einen einfachen Zugang zu gewährleisten. Obwohl das Rathaus erst in den 1990’er Jahren erweitert und neu gebaut worden war, waren Verbesserungen angesagt.
Beim Neubau bzw. bei Erweiterungsbauten haben wir uns dafür eingesetzt, dass ökologisch sinnvoll gebaut wurde. So wurde von uns für den Erweiterungsbau am Kindergarten Reiterweg angeregt, diesen in Holzbauweise zu errichten. Die Mehrheit im Stadtrat lehnte das allerdings ab. Die neue Sporthalle wurde, auch mit unserer Unterstützung, ökologisch sinnvoll gestaltet. Unsere Devise ist es nicht am falschen Platz zu sparen. Oft kann eine kurzfristig etwas aufwendigere Bauweise langfristig Kosten sparen. Andererseits sind wir der Meinung, dass dies mit Augenmaß erfolgen muss.
Das am meisten Energie verbrauchende Gebäude ist sicher unser Hallenbad. Wir haben uns dafür eingesetzt, dass schrittweise Energie einsparende Investitionen erfolgten. Dies ist unabdingbar, wenn wir ein Schwimmbad auch bei ständig steigenden Energiekosten erhalten wollen – und zwar auch in Zeiten, in denen viele Kommunen ihre Bäder kostenbedingt schließen müssen. Auch wenn unser – für NutzerInnen bezahlbares – Bad trotz aller Mühen ein defizitärer Betrieb bleiben muss, so wollen wir seinen Betrieb durch solche Investitionen auch künftig möglich machen.
Wir werden bei allen künftigen Baumaßnahmen der Stadt – Schulausbauten, Bau von Kindertagesstätten, einer weiteren Sporthalle etc. – darauf achten, dass zwar sparsam, aber ökologisch sinnvoll vorgegangen wird. „Wer billig baut, baut teuer!“ sollte uns eine Warnung sein.
Seit Jahren hat sich auch die SPD-Fraktion dafür eingesetzt, dass die städtische Beleuchtung schrittweise modernisiert wurde: Mit der Umstellung auf LED-Leuchten können energetische und kostenmäßige Einsparungen realisiert werden. So wurden allmählich alte Leuchtmittel durch energiesparende ersetzt. Beim Neuausbau von Straßen bzw. in Neubaugebieten werden gleich solche Straßenbeleuchtungen verbaut. Zudem gestatten moderne Leuchten auch verstärkt eine „intelligente“ Schaltung. D.h. es ist einfacher Zeitschaltungen zu integrieren, so dass eventuell ab einer bestimmten Stunde Lampen zentral gedimmt oder abgeschaltet werden können. Dies spart nicht nur unnötige Kosten, sondern reduziert auch die für Lebewesen störende Lichtverschmutzung. Für die Beleuchtung weniger frequentierter Wege ist es auch möglich mit Bewegungsmeldern die Beleuchtung nur nach Bedarf einzuschalten.

 
 

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