Sichtlich zufrieden zeigten sich die Vorsitzenden der drei SPD Ortsvereine aus den Stadtteilen Leitershofen, Deuringen und Stadtbergen über den Verlauf der Nominierungsveranstaltung zur Kommunalwahl 2020. Wir haben eine Stadtratsliste wie keine andere Partei in Stadtbergen, das Durchschnittsalter in der ersten Hälfte beträgt gerade 42 Jahre, über die gesamte Liste ist ein Spiegelbild der Bevölkerung von Stadtbergen abgebildet (*). Die Stadtratsliste kann man unter dem Punkt Kommunalwahl 2020 einsehen.
Auch der Landratskandidat und Kreisvorsitzende Fabian Wamser zeigte sich über die Attraktivität der Liste beeindruckt. Der SPD Stadtbergen ist es überzeugend gelungen, attraktive und überzeugende Kandidaten zu gewinnen. Der Landratskandidat sieht in seiner Kandidatur zum Nachfolger von Martin Sailer eine Alternative zur aktuellen Politik. Wir müssen groß denken, es genügt nicht 300 Wohnungen zu bauen, wir brauchen in den nächsten Jahren 3.000 Wohnungen um den Menschen eine Wohnung zu bieten. Auch das Ehrenamt muss von bürokratischen Hürden befreit werden, so kann es nicht sein, dass ein Deutsches Rotes Kreuz für Schutzübungen auf dem Wasser mit zahlreichen Genehmigungen und Formularen überzogen wird.
Deutliche Kritik wurde von Dr. Ludwig Fink zur Einhausung der B17 gezogen -das Verfahren dauert bereits ansatzweise so lange wie der Berliner Flughafen und in Stadtbergen ist nur eine Bundesstraße betroffen. Auch er lobte das vorgelegte Wahlprogramm, dort sind eindeutige Impulse für die Themen Mobilität und Verkehr, sowie Landschaftsschutz und Natur, sowie Wohnen und Bildung gesetzt. Die Mitglieder lobten auch die Vorarbeit der Stadtratsfraktion, bereits in den letzten Jahren hat die Fraktion mit zukunftsweisenden Anträgen gezeigt, dass sie den erfolgreichen Weg einer Stadtentwicklung in Stadtbergen kennen. Das kommunalpolitische Programm für die Jahre 2020 bis 2026 wurde einstimmig angenommen. Das Wahlprogramm kann man unter dem Punkt Kommunalwahl 2020 einsehen.
„Das ist einzigartig in Stadbergen,“ freute sich Florian Wiedemann für die Sozialdemokraten, „heute ist es gelungen, nicht nur Stadtratsliste aufzustellen, sondern bereits das Wahlprogramm zu verabschieden.
Die Mitglieder lobten positive Stimmung der Aufstellungskonferenz und würdigten das Engagement der Vorbereitung für Liste und Programm mit einstimmigen Ergebnissen.
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(*) Mit der ehemaligen Jugendrätin aus Leitershofen Vanessa Popovic (24 Jahre) auf Platz 6, der 17 jährigen Schülerin Sarah Dengel haben wir eine Vertreterin der Volksgruppe Siebenbürger Schwabens auf der Liste, die 18 jährige Pia Pfaff ist die Enkelin von Prof. Anita Pfaff, abgerundet werden die jungen Vertreter von Ludwig Strohmayr (18 Jahre) und dem Ersatzkandidaten Aaron Mair (18 Jahre). Viele Nationalitäten leben in Stadtbergen, aus diesem Grund haben die 50 anwesenden Mitglieder den 39 Jahre alten Philologen Muhterem Yilmaz und als Ersatzkandidaten den 44 Jahre alten Bauingenieur Oktay Yilmaz gesetzt. Die Familie Yilmaz lebt bereits seit über 50 Jahren in Stadtbergen. Als Vertreterin von Menschen mit Einschränkung tritt die vierzig Jahre alte Heike Heubach aus dem Leiterle an. Weiterhin befinden sich Vertreter aus Wissenschaft (Dr. Patrick Starke, Platz 5), sowie Bildung (Jürgen Brendel, Platz 9) und Sport (Anette Baer, Platz 4) auf den vorderen Plätzen, als Vertreter der Arbeitnehmerschaft und der Feuerwehr Leitershofen ist Michael Leppek als Stadtratskandidat gesetzt. Bewährte Stadträte wie die Bürgermeisterin, Bärbel Schubert auf Platz 16 und stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Dieter Häckl auf Platz 17 sind die Wissensträger der Stadtratsfraktion auf der Liste. Die Parteispitze mit Gabi Wiedemann (ehemals Zettl) auf Platz 2, Otto Großmann auf Platz 23 und Franz Schmied auf Platz 22 sind gleichfalls vertreten. Viele Menschen treffen Sigrid Clorennec (Platz 14) als Postbotin an, auch die Weltmeisterin im Laufen, Barbara Wolf tritt auf Platz 18 an. Mit dem ehemaligen Vorsitzenden und stellvertretenden Betriebsrat von Erhardt & Leimer Dieter Fromm, sowie dem Vorstandsmitglied Florian Wiedemann und den Brüdern Wolfgang und Ulrich Fetzer sind bekannte Stadtberger Gesichter vertreten.
Der ehemalige DGB-Regionsvorsitzende, Helmut Jung hat es in seiner Vorstellungsrede auf den Punkt gebracht „nur wer sich aktiv für die Demokratie einsetzt, der gewinnt“ und wünschte sich den letzten Platz.