
Die SPD Stadtbergen sieht im kürzlich vorgestellten geförderten Wohnungsbauprojekt in Neusäß ein überzeugendes Beispiel dafür, wie bezahlbarer Wohnraum auch unter heutigen Rahmenbedingungen erfolgreich entstehen kann. Dort wurden 23 staatlich geförderte Wohnungen geschaffen – modern ausgestattet, architektonisch hochwertig und gleichzeitig zu günstigen Mieten.
„Das Projekt zeigt sehr deutlich: Bezahlbarer Wohnraum entsteht nicht zufällig, sondern dort, wo Kommunalpolitik klare Ziele setzt und konsequent verfolgt“, erklärt SPD-Stadtrat Roland Mair.
In Neusäß wurde sozial geförderter Wohnraum frühzeitig im Bebauungsplan verankert. Gleichzeitig nutzten Bauherr und Kommune gezielt staatliche Förderprogramme. Das Ergebnis sind Wohnungen mit hoher Wohnqualität – ausgestattet mit moderner Technik, guter Bauqualität und langfristig bezahlbaren Mieten. Die große Zahl an Bewerbungen belege den enormen Bedarf.
Für die SPD Stadtbergen ergeben sich daraus klare Schlussfolgerungen für die eigene Stadtentwicklung:
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Geförderter Wohnraum muss bei neuen Baugebieten von Anfang an mitgedacht werden.
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Kommunen müssen ihre planungsrechtlichen Möglichkeiten aktiv nutzen.
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Kooperationen mit engagierten Bauträgern, Genossenschaften und der Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises sollen gezielt aufgebaut werden.
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Bezahlbares Wohnen darf kein Randthema sein, sondern Bestandteil jeder größeren Wohnbauentwicklung.
„Wir wollen in Stadtbergen keine einfachen Lösungen versprechen, aber wir können aus erfolgreichen Beispielen lernen“, so Mair weiter. „Auch bei uns brauchen Familien, ältere Menschen, Pflegekräfte und junge Beschäftigte Wohnungen, die sie sich leisten können.“
Die SPD Stadtbergen setzt sich deshalb dafür ein, künftig stärker auf staatlich geförderten Wohnungsbau zu setzen und geeignete Flächen sowie Projekte aktiv zu entwickeln. Ziel sei eine soziale Durchmischung, die Stadtbergen langfristig lebenswert und bezahlbar halte.
SPD Stadtbergen