
Die Analyse der Stadtratswahlen sowie die Neuwahlen im SPD-Ortsverein standen im Mittelpunkt eines Treffens der Vorstandschaft der SPD Stadtbergen. Der Vorsitzende Dieter Fromm und Fraktionsvorsitzende Roland Mair zogen dabei ein positives Fazit der Kommunalwahlen. Mit 18,6 Prozent und einem. Plus von 1,8 % liegt die SPD in Stadtbergen deutlich über dem Durchschnitt im Landkreis Augsburg und setzt damit ein klares Zeichen gegen den allgemeinen Negativtrend der Bayern-SPD.
Alle gesetzten Wahlziele konnten erreicht werden: Die SPD konnte ihre Sitze im Stadtrat halten und ihr Ergebnis im Vergleich zur Wahl 2020 deutlich verbessern. Weniger als 100 Stimmen fehlten letztlich zu einem weiteren Sitz im Stadtrat. Zudem wurde das Ziel, mehr junge Menschen und mehr Frauen in die Fraktion zu bringen, erreicht. Durch die Wahl von Heike Heubach und Franziska Brendel ist die Fraktion nun paritätisch aufgestellt. Auch die Stadträte Jürgen Brendel und Matthias Künzel konnten ihr Ergebnis aus dem Jahr 2020 nochmals steigern. Einigkeit herrschte insbesondere darüber, dass sich die gezielte Förderung junger Kandidatinnen und Kandidaten als richtiger Schritt erwiesen hat. Die vier jungen Bewerberinnen und Bewerber erreichten gemeinsam 17,43 Prozent der Gesamtstimmen der SPD. Mit Franziska Brendel stellt die SPD zudem das jüngste Mitglied im Stadtrat.
Der Generationenwechsel brachte jedoch auch schmerzliche Einschnitte mit sich. Besonders bedauert wurde das Ausscheiden von Dr. Patrick Starke sowie von Roland Mair, der die SPD-Stadtratsfraktion seit 2013 führte und insgesamt 24 Jahre dem Stadtrat angehörte.
Auch für die zukünftige Entwicklung der Partei soll die junge Generation eine zentrale Rolle spielen. Der Ortsverein beschloss daher einstimmig, dass Jan Dengel – der den Einzug in den Stadtrat nur äußerst knapp verpasste – bei den im Frühjahr anstehenden Neuwahlen des Ortsvereins für das Amt des Vorsitzenden kandidieren wird. Dengel hatte sich bereits im Wahlkampf durch seinen außergewöhnlichen Einsatz, sein strategisches politisches Denken und seine Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen, besonders hervorgetan. Sein Engagement überzeugte viele Mitglieder und Unterstützer und trug maßgeblich dazu bei, neue Impulse in den Ortsverein zu bringen.
Innerhalb der SPD Stadtbergen gilt Dengel als engagierter Vertreter der jungen Generation und als wichtige Stimme für eine moderne Kommunalpolitik. Seit mehreren Jahren setzt er sich für mehr Beteiligung junger Menschen in der lokalen Politik ein und engagiert sich für neue Formen des politischen Austauschs. Für die zukünftige Arbeit des Ortsvereins hat Dengel bereits konkrete Ideen entwickelt. So möchte er unter anderem eine sonntägliche politische Matinee mit Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Gesellschaft etablieren. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit mit anderen SPD-Ortsvereinen weiter gestärkt werden, um neue Impulse für die kommunalpolitische Arbeit zu setzen.
„Die SPD muss auf allen Ebenen sichtbarer und erlebbarer werden“, betont Dengel. Auch für die Entwicklung Stadtbergens hat er einen klaren Kompass: „Unabhängig von den konkreten kommunalen Herausforderungen muss die SPD ein aktives Bindeglied zwischen den Generationen sein und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Zukunft unserer Stadt gestalten.“
Der Vorstand zeigte sich überzeugt, dass mit neuen Ideen, engagierten jungen Mitgliedern und einer starken Zusammenarbeit innerhalb der Partei gute Voraussetzungen für die kommenden Jahre geschaffen sind.