
Am Samstag, 22. November, erkundete die SPD Stadtbergen gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern verschiedene Stellen im Stadtgebiet, an denen das Radfahren sicher oder verbesserungsbedürftig ist. Die Tour wurde von Roland Mair (Platz 7)und Herbert Woerlein (Platz 21) vorbereitet und startete am Rathaus. Trotz klirrender Kälte nahmen zahlreiche Interessierte teil und brachten ihre Beobachtungen ein. Bereits im Vorfeld gingen Hinweise ein, darunter mehrere Seiten mit Fotodokumentation eines Radlers aus Leitershofen – ein deutliches Zeichen für den Handlungsbedarf aus Sicht der Bevölkerung.
Schwerpunkte der Tour
1. Überquerung der B300 von der Verlängerung der Holderstraße Richtung Virchow-Viertel
Die Ampel ermöglicht zwar das sichere Queren der Bundesstraße, jedoch endet die Weiterfahrt anschließend abrupt auf dem Gehweg ohne klaren Radweg. Vor Ort hielten Roland Mair und Matthias Künzel (Platz 3 )die Situation fest und notierten Hinweise, um die Thematik in den zuständigen Gremien weiterzuverfolgen.
2. Verkehrssituation an der „Listle-Kreuzung" (B300)
Auch hier erfolgt die Querung über eine Ampel, jedoch ist die Verkehrsinsel sehr klein, sodass es bei mehreren Rädern schnell eng wird. Nach der Überquerung führt der Weg erneut auf den Gehweg. Während der Tour erwies sich der Umweg über den Parkplatz des Supermarktes als praktikabel, jedoch als nicht verkehrsplanerische Dauerlösung. Mit Blick auf jüngere Verkehrsteilnehmende wurde von Franziska Brendel (Platz 6) auf ein besonderes Risiko hingewiesen: „Für jüngere Radfahrer ist Absteigen und Schieben oft keine Option. Hier besteht die Gefahr, dass sie Risiken eingehen und sich selbst gefährden.“
Austausch im Café Sonnenbogen
Den Abschluß bildete ein gemeinsamer Austausch im Café Sonnenbogen. Krisztina Somodi (Platz 4), Dieter Häckl (Platz 17), Herbert Woerlein (Platz 21) Matthias Künzel (Platz 3) und Franziska Brendel (Platz 6) Hier wurden die Erkenntnisse zusammengefaßt und nächste Schritte besprochen. Die Teilnehmenden hoben hervor, dass die Tour zahlreiche fachliche Hinweise geliefert hat und weitere Dialoge mit Verwaltung und Politik sinnvoll sind.
Ausblick
Da Personen aus Leitershofen und Deuringen teilnahmen, sollen künftige Sicherheitstouren speziell in diesen Ortsteilen sowie im Virchow-Viertel stattfinden. Einigkeit bestand darin, die nächsten Termine bei wärmeren Temperaturen durchzuführen.