„Den Nippel durch die Lasche ziehen“ – so lautete unser Motto beim Aufhängen vieler Plakate für den anstehenden Bundestagswahlkampf. Wir haben es gerne gemacht, denn mit Heike Heubach haben wir eine außergewöhnliche Bundestagsabgeordnete. Sie ist die einzige gehörlose Abgeordnete im Bundestag, doch das allein macht sie nicht einzigartig.
Folgenden Auszug haben wir der Tagesschau vom 12. Dezember 2024 entnommen:
Heubachs Rede am 10. Oktober war eine rhetorische Glanzleistung und eine bereichernde Erweiterung der Redekultur. Mit ihrer leisen, gleichzeitig kraftvollen Ansprache, die simultan von einer Gebärdendolmetscherin übersetzt wurde, setzte Heubach ein beeindruckendes Zeichen für gelebte Inklusion und wertschätzende politische Teilhabe, erklärte die Universität. Durch Gebärden und Körpersprache machte sie deutlich, dass von der Präsidentin bis zu den Gästen auf der Tribüne alle Personen gleichermaßen in ihre Rede einbezogen wurden. Ihre rednerische Kompetenz wurde zusätzlich durch ihre aufrechte, ruhige und selbstbewusste Körperhaltung unterstrichen.
Für diese herausragende Rede wurde Heike Heubach mit der Auszeichnung „Rede des Jahres“ von der Universität Tübingen geehrt – eine besondere Ehre für die gesamte Region. Vor ihr erhielten unter anderem Papst Franziskus und die ehemalige Kanzlerin Angela Merkel diese renommierte Auszeichnung.
Heike Heubach ist neben Dieter Fromm Vorsitzende des Ortsvereins Stadtbergen. Dieter Fromm und Roland Mair haben heute bei eisigen Temperaturen Plakate aufgehängt, während Heike Heubach parallel in anderen Teilen des Landkreises – in den sogenannten „weißen Flecken“ – aktiv war. Roland Mair hatte sogar eine Wärmflasche dabei, um die eiskalten Hände der Wahlhelfer zu wärmen. Während des Fußballspiels zwischen dem FCA und Stuttgart hängte Dieter weitere Plakate auf.
Unsere Arbeit ist noch nicht beendet: Morgen erwarten wir die Plakate für den Film von Josef Pröll, „Kreidefresser“, mit einer musikalischen Ergänzung durch die Mehlprimeln.
Bei den Sozialdemokraten geht vieles voran – ob wir das Direktmandat gewinnen, entscheidet sich am 23. Februar. Doch viele Stadtberger:innen haben bereits jetzt die klare Absicht, Heike Heubach ihre Stimme zu geben.